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GDL will den Arbeitskampf verschärfen

29.06.11 (Allgemein) Autor:admin

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will den Arbeitskampf bei den privaten Eisenbahnunternehmen verschärfen. Hintergrund ist die Weigerung einzelner Unternehmen die Verhandlungen zu „inhaltsgleichen Rahmenregelungen“ und einem „Betreiberwechselvertrag“ zu akzeptieren. „Zwar gelten unsere Rahmenregelungen schon für 95 Prozent aller Lokomotivführer in Deutschland, aber der verbleibende Rest stellt sich partout quer“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky.

Diese Blockade ginge meist gar nicht von den Unternehmen, sondern von deren Gesellschaftern aus, so die Gewerkschaft. Die französische Veolia-Gruppe, die italienische Nentinera und die Holdinggesellschaft der Hamburger Hochbahn Benex GmbH wollten ihre Gewinnmargen in keinem Fall zugunsten der Lokführerlöhne verringert sehen.

Und so kämpften die Gesellschafter mit ihren Unternehmen in „trauter Zweisamkeit“ gegen die GDL. Die Nord-Ostsee-Bahn zahle die Löhne der Streikteilnehmer viel zu spät aus und knebele die Lokführer mit „unmöglichen Nachträgen“ zu den Arbeitsverträgen.

Veolia Sachsen-Anhalt ködere die Lokführer mit individuellen Lohnerhöhungen auf Basis eines Tarifvertrags, den sie nicht kennen würden, die AKN verärgere die Kunden mit Notfahrplänen weit über die GDL-Streiks hinaus und die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft sperre ihre Lokführer dauerhaft aus.

In der nächsten Eskalationsstufe will die GDL auch Zugbegleiter und Disponenten zu Sympathiestreiks aufrufen. Zwar würden diese Arbeitskämpfe nicht so lange dauern, aber den Arbeitgebern empfindlich weh tun. Für die kommende Woche will die GDL wieder zu massiven Streiks aufrufen.

Die GDL hat die inhaltsgleichen Rahmenregelungen bereits mit privaten Schienengüterverkehrsunternehmen und der Deutschen Bahn abgeschlossen. Bei den SPNV-Unternehmen Keolis, Hessische Landesbahn, WestfalenBahn und der Albtal Verkehrsgesellschaft seien die einheitlichen Rahmenregelungen akzeptiert und die GDL führe konstruktive Tarifverhandlungen zur Verknüpfung der Haustarife sowie der sukzessiven Anhebung der Tarifniveaus auf das Marktniveau.

Somit verweigerten nur noch Unternehmen, die fünf Prozent der 26 000 Lokomotivführer in Deutschland beschäftigen, die inhaltsgleichen Rahmenregelungen. „Wir werden verhindern, dass diese Lokomotivführer weiter in die Röhre schauen. Wir werden nicht ruhen, bis die Rahmenregelungen für alle Lokomotivführer in der Bundesrepublik gelten, denn so lange wird der Tarifkonflikt nicht gelöst sein“, so der GDL-Bundesvorsitzende.

Die GDL fordert in seinen Rahmenregelungen einen Einstiegslohn für Lokomotivführer bei den inhaltsgleichen Rahmenregelungen beträgt 2 341 Euro, nach 25 Jahren Berufserfahrung steigt er stufenweise auf 2 831 Euro bei einer 39-Stunden-Woche. Nacht-, Sonn- und Feiertagszulage sowie die Fahrentschädigung werden einheitlich geregelt. Der arbeitsbedingte Verlust der persönlichen Eignung für den Lokfahrdienst (Fahrdienstuntauglichkeit) dürfe nicht zur Kündigung führen. Im Betreiberwechseltarifvertrag habe der Lokomotivführer einen Übernahmeanspruch beim neuen Eisenbahnverkehrsunternehmen.

In den Haustarifverträgen würd die individuelle Angleichung an das Niveau der „inhaltsgleichen Rahmenregelungen“ vereinbart. Unternehmen, wie die ODEG, die 30 Prozent darunter lägen, sollen stufenweise an dieses Marktniveau herangeführt werden. Bei einer Neuausschreibung dürfe sich das Unternehmen allerdings nur mit den Lokomotivführerkosten auf Basis der Rahmenregelungen bewerben.

Derzeit stehen zehn Unternehmen mit der GDL im Tarifkonflikt. Es sind die AKN Eisenbahn AG, Berchtesgadener Land Bahn (BLB), Cantus Verkehrsgesellschaft, Hohenzollerische Landesbahn AG (HzL), Metronom Eisenbahngesellschaft mbH, Nord-Ostsee-Bahn (NOB), Ostseeland Verkehr GmbH (OLA), Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft mbH (ODEG). Veolia Verkehrs Sachsen-Anhalt (VVSA) mit ihrer Marke HarzElbeExpress (HEX) und die Vogtlandbahn GmbH.

Auf die Forderungen nach „inhaltsgleichen Rahmenregelungen“ und einem „Betreiberwechseltarifvertrag“ hat sich die GDL bei der ebenfalls zur Veolia-Gruppe gehörenden NordWestBahn und der Veolia Verkehr Rheinland GmbH – Rheinisch-Bergischen-Eisenbahn offenbar verabschiedet, ebenso wie bei Abellio Rail NRW. Hier war die Resonanz bei von der GDL durchgeführten Streiks nahe Null. Es haben sich kaum Mitarbeiter beteiligt.

14 Responses


  1. Geplagter Fahrgast
    29.06.11 um 14:32

    JEtzt sollte wirklich durchgegriffen werden! Warum sind nicht schon längst fahrerlose Züge unterwegs? Die Zugbegleiter sollte man komplett durch Ein-Euro-Jobber machen lassen. Die Schaffner sollten daher alle entlassen werden, nach nur einem Jahr können sie über die Arge zurückverpflichtet werden, aber dann ohne Streikrecht.

  2. [Quote]JEtzt sollte wirklich durchgegriffen werden! Warum sind nicht schon längst fahrerlose Züge unterwegs? Die Zugbegleiter sollte man komplett durch Ein-Euro-Jobber machen lassen. Die Schaffner sollten daher alle entlassen werden, nach nur einem Jahr können sie über die Arge zurückverpflichtet werden, aber dann ohne Streikrecht.[/Quote]

    Diese Profilneurotiker der GDL sollten mal ernsthaft darüber nachdenken, sich selbst abzuwickeln.
    Jetzt sollen auch noch die Zugbegleiter in diese Machenschaften reingezogen werden?
    Die GDL hat doch echt jeden Bezug zur Realität verloren.
    Dann kommt @ „Geplagter Fahrgast“ daher und fordert mehr Arbeitslose.
    Mal abgesehen davon, das Ein-Euro-Jobs auf Grund der Bezahlung in meinen Augen verfassungswiedrig sind, ist das unter aller Würde, was er von sich gibt.

    Ich bleibe bei dem, was ich schonmal gesagt habe:
    Die GDL macht mit ihren Streiks auf Dauer den Wettbewerb kaputt.
    Oder glaubt hier jemand ernsthaft daran, dass die Unternehmen diese Verkehre nochmal zugesprochen bekommen, wenn die Unternehmen ständig bestreikt werden?
    Auch das ist Arbeitsplatzvernichtung pur in meinen Augen.

    Andererseits liebe Metronombeschäftigen, was wollt ihr eigentlich noch?
    Ihr verdient auf dem selben Niveau, wie die DB’ler.
    Bekommt ihr den Hals nicht voll?
    Dann geht in die Politik, die haben sich in ihrer Gier auch gerade eine Diätenerhöhung genehmigt, trotz angeblich leerer Kassen.

  3. Metronom-Lokführer verdienen 9 bis 15 % mehr als die der DB.

    Man sollte denen beim Metronom das Gehalt um exakt diese Summe kürzen.


  4. sensus justitia
    29.06.11 um 17:28

    Die GDL will also bundesweit die gleichen Löhne für Lokführer. Wie sieht es da mit der Gerechtigkeit aus?

    In München kostet eine 50 m² Wohnung rund 550 Euro zuzüglich Nebenkosten. In Weimar sind es nur 165 Euro zuzüglich Nebenkosten (jeweils die niedrigste Stufe im Mietspiegel 2011).

    Eine Monatskarte für den ÖPNV kostet in Weimar im Abo 29,70 Euro, in München je nach „Ringen“ zwischen 44,90 und 183 Euro.

    Ohne Berücksichtigung der übrigen in Weimar niedrigeren Lebenshaltungskosten hat ein Münchner Lokführer zwischen 400 und 530 Euro weniger in der Tasche, NETTO wohlgemerkt.

  5. @ Geplagter Fahrgast:

    Um einen Zug zu fahren gehört weit mehr dazu als Hebel vor Hebel zurück. Informieren dann schreiben, ansonsten zurückhalten und keinen Unsinn verbreiten bei dem einen halbert schlecht wird.

    *
    Ril 408 Züge fahren und Rangieren
    Ril 301 Signalbuch
    Ril 915 Bremsvorschrift
    Ril 983 Reisezugwagen technisch behandeln
    + viele weitere Vorschriften und Richtlinien /Weisungen
    Lokausbildung / Baureihenausbildung
    Wagenprüfer
    Bremsprobeberechtigter
    uvm .
    *

    Hat der Lokführer zu beherrschen und zwar auswendig. Eine Maschine kann keine Störungen beheben, es muss jemand vor Ort sein.

    Denken, schreiben -.-

    @ Rolli:

    *
    Andererseits liebe Metronombeschäftigen, was wollt ihr eigentlich noch?
    Ihr verdient auf dem selben Niveau, wie die DB’ler.
    Bekommt ihr den Hals nicht voll?
    *

    Die Metronom hat sich auf neue Ausschreibungen NICHT mit dem jetzigen Gehältern beworben, sondern hat diese gekürzt. Seit einem Jahr sind die Gesellschafter neu und seitdem weht ein anderer Wind.

    DAS HEIßT, dass nachdem die Strecken von Metronom ausgeschrieben und neu vergeben wurden diese Lokführer für viel weniger Geld übernommen werden!

    Informieren, denken, schreiben!

    @ MR Burns:

    Der BuraLfTv IST EIN MINDESTSTANDARD für den Deutschen Eisenbahnverkehr. Die Gehälter können darüber, aber nicht darunter liegen. Das heißt Metronomlokführer behalten Ihren Standard.

    Informieren, dann schreiben!

    @ sensus justitia:

    Hast du in vielen Berufen :-/


  6. Geplagter Fahrgast
    29.06.11 um 19:11

    Es gibt auf der ganzen Welt fahrerlose Systeme, auch in Nürnberg. Dass das in Deutschland nicht möglich ist, ist Quatsch und Leuten geschuldet, die Angst um ihren Job haben.

    Was in Büchern steht, kann man auch in Computer einprogrammieren. Sogar zuverlässiger, schließlich sind DB-Mitarbeiter in der Regel Leute, die nicht intelligent genug sind, um Lesen und Schreiben zu können. Könnten sie das, hätten sie ja einen richtigen Beruf.

  7. Wenns dir nicht passt, dann lauf. Keiner zwingt dich die Bahn zu nehmen, schwing dich auf dein Fahrrad und strampel.

    Ja klar, was in den Büchern steht. Der Computer steigt aus läuft am Zug entlang und betreibt störungssuche, ja ne is klar.


  8. sensus justitia
    29.06.11 um 20:16

    @ Lok2000

    Und schon wieder die alte Leier von dem ach so schwierigen Beruf eines Lokomotivführers. Schon mal darüber nachgedacht, was in anderen Berufen gefragt ist? Wahrscheinlich nicht, dann sonst würden sie über Dienstvorschriften, die niemanden interessieren gar nicht schreiben. Jeder Arbeitnehmer muss die Vorschriften in seinem Beruf beherrschen.

    Mein lieber Lok2000, es gibt in vielen Berufen Lohnunterschiede, sogar in der gleichen Stadt. Ein Arbeitnehmer in einem Großbetrieb erhält mehr, als ein einem Kleinunternehmen und ein Arbeitnehmer im Westen der Republik bekommt mehr, als im Osten. Sogar ein Süd-Nord Gefälle gibt es.

  9. @ sensus justitia

    Ich weiß, alle Berufe sind unfassbar schwer nur der Lokführer macht nix.

    Ich weiß es auch langsam, ich habe einfach keine Lust mehr zu schreiben. 0 Wissen über die Eisenbahn, keinerlei Ahung vom Betriebsdienst aber urteilen das der Beruf doch ach so easy sei.
    Deswegen fallen 50% der Azubis bei der DB Prüfung durch.

    Ich geb es auf jemanden etwas über die Bahn zu schreiben, bringt eh nix. Ihr wisst alles besser, könnt alles besser, habt schon tausende Stunden auf der Lok verbracht.

    Hat sich eigentlich jemals ein GDLer über eure Berufe lustig gemacht, ich glaube nicht.

    Die GDLer werden druchhalten und sich durchsetzen, oder untergehen. Und da wird auch eine „sensus justitia“ oder sonst wer [nix] dagegen unternehmen können.

    Lok2000

  10. Sensus Justitia? Was soll das heissen eigentlich? Wer mit Lateinkenntnissen angeben will, sollte welche haben. Meiner bescheidenen Meinung (kann leider nur ein Latinum aufweisen) nach meinst Du vermutlich senseo ivstitiam.

    Weisst Du, was in den Vorschriften steht? Kann man Weitsicht, Intuition und so weiter programmieren? Und weisst Du eigentlich, wie viel das ist? Ich habe mit vielen Berufen zu tun, da alle in meiner Familie sehr verschiedenes arbeiten… Die Menge ist nicht vergleichbar. Und vor allem, diese Tausenden Seiten muessen sitzen. Keine Zeit fuer Nachschlagen.

    Und dass es in anderen Berufen ungleichmaessig ist, ist kein Argument. Eher andersrum – wenn die Tf es schaffen, so ist der Praezedenzfall fuer alle anderen Berufsgruppen in Deutschland geschaffen: Es geht eben doch!

    @“Geplagter Fahrgast“: Fahrerlose Systeme gibt es, ja – in hermetisch abgeriegelten, homogenen und relativ kompakten Systemen, wo nichts in die Quere kommen kann, alles sich vergleichbar verhaelt und immer und ueberall jemand zeitnah hin kann.


  11. Lokführer
    29.06.11 um 23:23

    Geplagter Fahrgast sagt:
    Mittwoch 29. Juni 2011 um 19:11

    Es gibt auf der ganzen Welt fahrerlose Systeme, auch in Nürnberg. Dass das in Deutschland nicht möglich ist, ist Quatsch und Leuten geschuldet, die Angst um ihren Job haben.</cite

    Örtliche Systeme, wie z.B. die Nürnberger U-Bahn, gibt es vergleichsweise viele, aber eben nur auf einen begrenzten Raum.
    Bei so einem komplexen System wie die Eisenbahn ist es jedoch schwierig umzusetzen. Die TU Dresden hat zu diesem Thema schon viel geforscht: http://www.welt.de/wirtschaft/article1260378/Warum_die_Bahn_noch_lange_Lokfuehrer_braucht.html
    Weiter können Sie auch unter Google eingeben: „TU Dresden Fahrerlose Züge“

    und
    Was in Büchern steht, kann man auch in Computer einprogrammieren. Sogar zuverlässiger, schließlich sind DB-Mitarbeiter in der Regel Leute, die nicht intelligent genug sind, um Lesen und Schreiben zu können. Könnten sie das, hätten sie ja einen richtigen Beruf.

    Ihnen ist aber schon klar, dass es bei diesen Streiks nicht mehr um DB-Mitarbeiter geht, sondern um die Eisenbahner der Privatbahnen.
    Mit ihrer oben gemachten Aussage beleidigen Sie alle Eisenbahner, ich hoffe Ihnen ist dies bewusst!

    M.f.G.
    Lokführer


  12. Beobachter
    30.06.11 um 07:47

    @ Lokführer

    Es wird sicher noch einige Jahre dauern, bis ein Lok- bzw. Triebwagenführer überflüssig ist. Voraussetzung ist dabei natürlich, dass die Eisenbahn zu einem geschlossenen System wird. Und natürlich, das die Züge besser gewartet werden, damit es keinen Ausfall während der Fahrt gibt.

    Aber irgendwann ist einmal der Zeitpunkt gekommen, wo sich die Investitionen rechnen.

    In meiner Jugend konnte ich mir auch nicht vorstellen, dass man in Hochhäusern automatische Fahrstühle haben wird, es war immer ein Liftboy – auch Fahrstuhlführer genannt – vorhanden.

  13. Eine Bahn ohne Lokführer wäre nicht das schlechteste, wenn das technisch absolut sicher ist und die fehlerrate nicht höher ist als menschliches Versagen. Denn für den Fahrgast wäre statt einem Lokführer eine Betreuungsperson in jedem Zug viel wichtiger, als jemand auf dem Führerstand. Diese Person müsste allerdings im Krisenfall und vielleicht an neuralgischen Punkten wie Bahnhofseinfahrten den Führerstand leiten können oder sich dann dort aufhalten, um bei Bedarf die Notbremsung einzuleiten. Deshalb sehe ich auch bei automatischen Betrieb weiterhin bedarf für Persnal auf den Zügen. Gerade im nicht so schnellen Nahverkehr könnte die Automatisierung schnell voranschreiten. Die Forscher arbeiten ja auch an Autos, die alleine fahren. Bis es soweit ist, brauchen wir Lokführer und haben nun mal, wenn es keine Beamten mehr sind, das Streikrecht.

    http://viertuerme.blogspot.com/2011/06/gedanken-zur-mobulitat-von-morgen.html


  14. Hartmut S
    30.06.11 um 18:06

    Weder im Bahnvorstand, noch bei allen Träumern hier im Forum kommt man um den Schluß drumherum: Der Lokführer ist unabkömmlich und er wird es bleiben! Das System Eisenbahn ist viel zu komplex um auf diesen Beruf verzichten zu können. Technisch machbar ist heute schier alles. Aber ob es denn funktioniert ist die andere Frage.
    Man kann auch Binnenschiffe oder Hochseefrachter automatisieren. Im Flugverkehr gibt es ferngesteuerte Drohnen.
    Tja, selbst bei der Spielzeugeisenbahn, die einige Experten hier vermutlich haben, muß jemand am „Rad“ drehen damit der führerlose Zug losfährt.

    Also wird sich kein Lokführer über soviel Kompetenz von Keksperten aufregen oder sich gar fürchten.

    Träumt weiter!