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VRR und DB Regio unterzeichnen Einigungsvertrag

18.05.11 (Allgemein) Autor:admin

In Essen haben heute Vertreter des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) und der DB Regio NRW ihren Einigungsvertrag unterschrieben. Die mehrjährige Auseieinanderstezung über die Vergabe von Bahnleistungen im Nahverkehr hat damit ein Ende gefunden. In der Einigung sind eine umfassende verkehrliche Verbesserung und Qualitätssteigerungen vertraglich geregelt. Zudem stellt er einen geregelten Wettbewerb im Nahverkehr sicher.

„Mit der erzielten Einigung herrscht nun endlich die notwendige Klarheit, die Mobilität im Nahverkehr auf den Schienen in NRW wieder langfristig planbar macht“, betont Heinrich Brüggemann, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Regio NRW GmbH. „Damit sind die Voraussetzungen gegeben, die Qualität unseres Angebots weiter zu steigern und dauerhaft zu sichern – ein Schritt, von dem tausende Pendler spürbar profitieren.“

Sehr zufrieden zeigte sich auch Martin Husmann, VRR-Vorstandssprecher: „Nach zahlreichen Verhandlungsrunden steht nun fest, dass sich die Fahrgäste an Rhein und Ruhr auf ein zukunftsfähiges und qualitativ deutlich verbessertes Nahverkehrsangebot verlassen können. Zusätzlich wird durch den Wettbewerb auf der Schiene auch in Zukunft ein weiter verbessertes und hochwertiges Leistungsangebot garantiert“, so Husmann abschließend.

Die Einigung wurde möglich gemacht, weil das Land NRW Anfang Mai die zustätzlichen Mittel dafür bereit stellte. Diese Mittel waren schon einmal bereit gestellt worden, allerdings im Zusammenhang mit der vom Bundesgerichtshof gekippten Direktvergabe des S-Bahn Verkehrs bis 2023 an die DB Regio NRW. Mit diesen Mitteln sind die bereits auf den Weg gebrachten neuen Konzept im S-Bahn und Regionalexpressbereich. Sie beinhalten unter anderem den Einsatz neuer Fahrzeuge, optimierte Linienführungen und ein erweitertes Platzangebot.

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