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Happy Birthday, Hohenzollernbrücke

22.05.11 (Allgemein) Autor:Test Kunde

100 Jahre HohenzollernbrückeSeit einhundert Jahren überspannt die Hohenzollernbrücke den Rhein bei Stromkilometer 688,5 in Köln. Sie verbindet den Hauptbahnhof über den Rhein hinweg mit dem Bahnhof Köln/Messe-Deutz. Dieses prächtige Bauwerk aus der Kaiserzeit ist aus dem Stadtbild von Köln nicht mehr wegzudenken und ist viel mehr als ein Wahrzeichen. Sie gehört zu einem der wichtigsten Schienenknotenpunkten Europas und ist europaweit eine der am stärksten befahrenen Eisenbahnbrücken. Trotz des stattlichen Alters ist die Brücke mit moderner Eisenbahntechnik ausgestattet und auch für die Zukunft gerüstet. So rollen täglich rund 1.200 Züge sicher über die Brücke.

Den heutigen Namen verdankt sie den vier Reiterstandbildern der Kaiser und Könige aus dem Hause Hohenzollern. Auf der rechten Rheinseite sind es König Friedrich Wilhelm von Preußen IV und Kaiser Wilhelm I. Auf der linken Rheinseite die Kaiser Friedrich III und Wilhelm II.

Zum heutigen (22. Mai 2011) Jubiläum befuhr der Rheingoldzug aus dem Jahre 1962 diese bedeutende Brücke. Bespannt war die kobaltblau/creme lackierte Zuggarnitur der „Rheingold-Zug Betreibergesellschaft mbH“ mit der E-Lok „E 10 1239“ des „Lokomotiv-Club 103 e.V.“. Dankenswerterweise wurden die historischen Fahrzeuge für diesen Anlass kurzfristig zur Verfügung gestellt.

Zu den Gratulanten auf der Brücke zählten (im Bild oben von rechts nach links) Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg, der Oberbürgermeister der Stadt Köln, Jürgen Roters und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für das Land Nordrhein-Westfalen, Rainer Latsch. Links im Bild Hans Heinrich vom Freundeskreis Eisenbahn Köln e.V., ohne dessen Bemühungen der Rheingold heute nicht auch zu den Gratulanten gezählt hätte.

Anschließend ließen sich es die Herren nicht nehmen, ein so genanntes „Liebesschloss“ an der Brücke anzubringen, wie es seit vier Jahren Liebespaare aus der ganzen Welt tun, und den Schlüssel in den Strom zu werfen. Dann soll, so die Sage, die Liebe ewig halten. Dies sei nur eine platonische Liebe, sagten Latsch, Reinkober und Roters übereinstimmend, die aber Generationen andauern wird und warfen den Schüssel in den Rhein.

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