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Deutsche Bahn „entdröhnt“ Innbrücke in Passau

14.05.11 (Allgemein) Autor:Test Kunde

Mit den Mitteln aus dem Konjunkturprogramm II hat die DB Netz AG die Innbrücke „entlärmt“. Mit innovativen Maßnahmen und dem Bau von Schallschutzwänden wurde das Brückendröhnen erheblich reduziert.

Dazu wurden am Gleis elastische Schienenbefestigungen und Schienenstegdämpfer montiert. Im Sommer kommen noch zwei niedere Lärmschutzwände von einem Meter Höhe an den bestehenden Geländern hinzu. Das wird den Luftschall aus dem Rad-Schiene-Kontakt zusätzlich verringern. Die insgesamt 330 Meter langen Lärmschutzwände bestehen aus hoch absorbierenden Leichtmetallelementen.

Den Abschuss der Bauarbeiten am Gleis feierte die Deutsche Bahn im Beisein von Dr. Andreas Scheuer, Parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium, Jürgen Dupper, Oberbürgermeister der Stadt Passau und Dr. Volker Hentschel, Leiter Produktion Regionalbereich Süd der DB Netz AG mit dem symbolischen Festdrehen der letzten losen Schwellenschraube.

Die Wiederinbetriebnahme des planmäßigen Verkehrs wird am 15. Mai erfolgen. Für die Installation der Schallschutzwände sind noch einmal Arbeiten auch in der Nacht und am Wochenende notwendig, weil der Bau nur vom Gleis aus erfolgen kann.
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