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Bahnverband CER will Rüttgers offenbar nicht als Chef

05.05.11 (Allgemein) Autor:Test Kunde

Bei dem europäischen Bahnverband CER fanden am Dienstag, den 3. Mai 2011, Wahlen für einen neuen Vorsitzenden statt. Hierfür kanidierte der ehemalige NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers auf einen Vorschlag der DB hin.Insgesamt stellten sich fünf Personen zur Wahl, von denen keine die erforderliche Zweidrittelmehrheit erreichte. Rüttgers bekam zwar die meisten, aber eben nicht genügend Stimmen, vor allem weil sich die Franzosen gegen ihn sperrten. Das angespannte Verhältnis zwischen DB und SNCF wird sich so sicherlich nicht verbessern.

Aam 12. September 2011 wird eine neue Wahl stattfinden, bei der auch die endgültige Entscheidung fallen soll, wer den bisherigen Verbandschef Johannes Ludewig am Jahresende ablösen wird. Ludewig war früher Chef der DB.

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3 Responses


  1. trainguide
    05.05.11 um 09:51

    Vielleicht sollte sich Rüttgers ein anderes Betätigungsfeld suchen. Rüttgers als bemühter aber dennoch gescheiterter Retter der DB in NRW und damit Gegner des Wettbewerbes wird keine Gnade bei den ausländischen Konkurrenten finden, die in Deutschland am Markt um Aufträge kämpfen.

  2. Sehr geehrter Herr Rüttgers,

    Sie sind bei der Wahl zum Vorsitzenden der CER gescheitert.
    Ich kann nicht sagen, dass ich das bedauere.
    Als Lokführer der DB.AG hoffe ích, dass zukünftig nur noch Leute im Vorstand eines innovativen Massenverkehrsträger wie der
    „Eisenbahn“ sitzen werden, die auch Ahnung davon haben.

    Um das unstreitig bewährte Rad-Schiene-System in der Zukunft sinnvoll, ökologisch wie ökonomisch unter energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten gefestigt und gewinnbringend führen zu können, brauchen wir „Eisenbahner“ kompetente Fachleute mit Herz für die Bahn.
    Diese sollten schon wissen wie unser Unternehmen, mit allerbesten Chanchen auf einen expandierenden Marktanteil, in die Zukunft geführt werden kann.

    In der Vergangenheit habe ich nach einer unsinnigen „Privatisierung“ der Deutschen Bundesbahn schon zu oft hilflos mit ansehen müssen, wie gerade die DB.AG. unter verschiedenen Vorständen runtergewirtschaftet wurde. Sei es durch schlichte Unfähigkeit, politisch gewollt, oder einer fast anmutenden Wahnvorstellung jenes Vorstandes, der glaubte, um jeden Preis an die Börse gehen zu müssen.
    Die Auswirkungen dieser gravierenden Fehlentscheidungen, immenser Verlust an Image und Glaubwürdigkeit bei unseren Kunden, versuchen wir gerade mit gewaltigen finanziellen Aufwendungen, aber auch höherem Einsatz jedes einzelnen Mitarbeiters, zu korrigieren.
    Inkompetente Vorstände sind für manche wirtschaftliche Talfahrt in unserem Land mitverantwortlich zu machen.

    Nehmen Sie mir die folgende Bemerkung nicht übel: ich habe Zweifel an Ihrer Glaubwürdigkeit.
    Als ehemaliger Ministerpräsident unseres Landes wiesen Sie zu Recht auf die Gefahren der gescheiterten Integration türkischer Staatsbürger hin. Sie benannten in diesem Zusammenhang den Stadtteil Duisburg-Marksloh. Aber wenige Monate später sagten Sie anlässlich der Eröffnung einer Moschee am selben Ort, man brauche mehr Moscheen für eine bessere Integration und das obwohl gerade diese Versammlungsräume oftmals als Brutstätten von Terrorimus und Verbrechen in Verdacht geraten sind.

    Mit freundlichen Grüßen
    Manfred Luck

  3. DANKE Manfred Luck für die offenen und sehr zutreffenden Worte.

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