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Schlotmann will Elektromobilität im ländlichen Raum fördern

07.04.11 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Volker Schlotmann (SPD) forderte auf der Verkehrsministerkonferenz die Unterstützung des Bundes für Elektromobilität auch im ländlichen Raum. Die Förderung dürfe nicht auf Ballungszentren konzentriert werden. Auch sinnvolle Projekte in dünn besiedelten Regionen seien richtig und wichtig, könnten jedoch ohne finanzielle Hilfe nicht durchgeführt werden.

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Er begrüßte das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 eine halbe Millionen Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen, ausdrücklich. „Wir müssen neue Antriebstechniken überall testen, in Städten ebenso wie auf dem Land. Nur so können wir flexible Lösungen für sehr unterschiedliche Anforderungen entwickeln und testen.“

Schlotmann: „ Die Konzentration auf Städte wird der Anwendungsvielfalt und dem enormen Potenzial der Elektromobilität nicht gerecht, denn Elektromobilität ist mehr als Fahrzeugtechnik plus Infrastruktur. Sie ist vielmehr auch Schlüssel für ganz neue verkehrskonzeptionelle Ansätze, auch und gerade in ländlichen Räumen. Denn dort sind die Auswirkungen des demografischen Wandels am stärksten spürbar.“

Er forderte, die Förderbedingungen entsprechend zu verändern. Mecklenburg-Vorpommern wird sich mit einem eigenen Projekt bewerben, bei dem getestet werden soll, inwiefern sich ÖPNV-Verbindungen in schwach besiedelten Regionen auf Basis elektrischer Traktion, bis hin zu Pedelecs, realisieren lassen.

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Ein Kommentar

  1. Interessanter Aspekt, muss ich sagen. Nachdem immer mehr Menschen in Städte ziehen und urbane Räume stetig wachsen, erscheint es, als vergessen wir die ländlichen Gebiete etwas. Ich habe mich ausgiebig mit dem Thema ‚Elektromobilität‘ und der neuen Siemens Kampagne Siemens DE: Elektromobilität beschäftigt. Aber für ländliche Gebiete müssen sicherlich auch Lösungen gefunden werden – das fängt bei Elektrobussen an und hört bei Möglichkeiten der Lebensmittel- und Medizinischen Versorgung auf.

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