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Betrieb der S-Bahn Rhein-Ruhr läuft trotz Einschränkungen stabil

12.04.11 (Allgemein) Autor:Sven Steinke

Trotz Einschränkungen läuft der Betrieb der S-Bahn Rhein-Ruhr stabilObwohl seit letztem Donnerstag die Höchstgeschwindigkeit der Triebzüge der Baureihe ET 422 beschränkt werden musste, läuft der Betrieb weiterhin stabil. Die zwei Jahre alten Triebzüge dürfen nur noch mit maximal 100 Km/h auf den Linien der S-Bahn Rhein-Ruhr verkehren. Die DB Regio NRW versucht mit älteren Zügen und dem Einsatz von zusätzlichen Mitarbeitern die Auswirkungen für die Fahrgäste zu minimieren.

Die 84 modernen Elektrotriebzüge der Baureihe ET 422 haben seit November 2008 schrittweise einen Teil der alten Fahrzeuge aus den 80er Jahren im Netz der S-Bahn Rhein-Ruhr verdrängt. Doch jetzt müssen die alten Züge wieder eingesetzt werden, um weiterhin einen stabilen Betrieb auf den langlaufenden Linien S1 Solingen – Düsseldorf – Essen – Dortmund und S8 Mönchengladbach – Düsseldorf – Wuppertal – Hagen gewähren zu können.

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Nach Angaben der DB Regio NRW erreicht die S-Bahn Rhein-Ruhr trotz Einschränkungen weiterhin Pünktlichkeitswerte von 92 Prozent. Auch wurden über Nacht mehr als 80 zusätzliche Mitarbeiter mobilisiert, um weiterhin einen reibungslosen Betriebsablauf gewähren zu können.

Das Unternehmen senkte die Höchstgeschwindigkeit der Fahrzeuge nach dem Auftreten von Fahrzeugstörungen. Zusätzlich werden bei Fahrten mit der Baureihe die Führerstände mit zwei Mitarbeitern besetzt. Diese sollen die ordnungsgemäße Durchführung der Zugfahrt überwachen.

Heinrich Brüggemann, Vorsitzender der Geschäftsführung, bedankt sich bei seinen Mitarbeitern und ihren Familien, die für die unvorhersehbaren Störungen kurzfristig auf ihre Freizeit und ihr Wochenende verzichtet haben. Jetzt fordert er vom Fahrzeughersteller Bombardier, mit allen Kräften schnellstmöglich den Fehler zu beheben.

Bild: Sven Stei?nke

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Ein Kommentar

  1. Die S1 läuft mit den alten Wagen mit Sicherheit nicht stabil. Jeden Morgen im Berufsverkehr hat die S1 ab Essen in Richtung Dortmund Verspätung. Jede zweite S-Bahn sogar so viel, dass ab Bochum auf das Ferngleis umgeleitet wird. Die Haltestellen zwischen Bochum HBF bis Dortmund HBF werden dann nicht angefahren. Wer da aussteigen will, muss dann immer auf eine warten die alle Haltestellen anfährt. Die ist dann so voll, dass noch nicht mal alle Leute rein passen.
    Ich hoffe nur das schnell wieder die ET 422 eingesetzt werden können.
    Mit freunlichen Grüßen
    Tobias

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