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ÖBB: Wir fahren ohne Atomstrom

21.03.11 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Angesichts der jüngsten Ereignisse im japanischen Atomkraftwerk Fukushima legen die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) Wert auf die Feststellung, dass kein Watt Atomstrom durch die eigenen Oberleitungen fließt. Etwa 88 % des Bahnstroms in der Alpenrepublik stammen aus Wasserkraft, der Rest teilt sich auf in andere regenerative Energien (Wind, Biomasse etc.) sowie aus Erdgas gewonnen Strom.

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Gabriele Lutter, Vorstandssprecherin der ÖBB Personenverkehr AG: „Als größter Mobilitätsdidenstleister Österreichs haben die ÖBB eine große Verantwortung für kommende Generationen. Wir legen daher Wert darauf, dass wir unsere Energie aus sicheren Quellen beziehen.“ Es gibt keine Atomkraftwerke in Österreich. Das Land hat auch mit außenpolitischen Mitteln versucht, den Bau des tschechischen Atomkraftwerkes Temelín zu verhindern.

Die Eisenbahn ist – nicht nur in Österreich – ein umweltfreundlicher Verkehrsträger. Von Wien nach Innsbruck verursacht eine Fahrt mit dem Auto rund 93 Kilogramm CO2-Ausstoß. Ein durchschnittlich besetzter Zug stößt pro Fahrgast nur 9,3 Kilogramm CO2 aus. Mit dem Umstieg auf die Schiene kann also auch jeder einzelne etwas für den Umwelt- und Klimaschutz tun.

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