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Hundert ÖBS-Kräfte für den VBB

29.03.11 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Ab sofort sind rund hundert neue Beschäftigte des öffentlichen Beschäftigungssektors (ÖBS) finanziert von der S-Bahn Berlin GmbH im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg tätig. Täglich – auch am Wochenende – stehen sie insbesondere hilfsbedürftigen Fahrgästen von 7 bis 22 Uhr zur Verfügung. Sozialsenatorin Carola Bluhm (Die Linke) gab gestern den ersten Mitarbeitern ihr neues Arbeitsmaterial.

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Die S-Bahn Berlin finanziert die Sachkosten für den Begleitservice. Sie gehören zum Entschuldigungspaket, das die Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn für die massiven Betriebseinschränkungen in den letzten Jahren bietet. Der öffentliche Beschäftigungssektor in Berlin soll Langzeitarbeitslosen neue Chancen für einen Wiedereinstieg ins Berufsleben bieten. Bezahlt wird nach gängigen Tarifverträgen.

Senatorin Carola Bluhm: „Der Bus- und Bahn-Begleitservice des VBB ist ein besonders erfolgreiches Projekt des Öffentlichen Beschäftigungssektors (ÖBS). Ich werde mich auch künftig mit aller Kraft dafür einsetzen, dass es mit dem ÖBS in Berlin weiter geht. Es sind die Beschäftigten selbst, aber auch jene, die von ihrer Arbeit profitieren – wie beispielsweise die Berlinerinnen und Berliner, die durch den VBB-Begleitservice mehr Mobilität erfahren.“

Auch VBB-Chef Werner Franz freut sich über den neuen Service für die zuletzt gebeutelten Fahrgäste: „Jetzt haben viel mehr Menschen in Berlin die Möglichkeit unseren Service zu nutzen und so wieder mobiler zu werden. Wir wollen gerade diejenigen ansprechen, die oft Angst haben, sich alleine in Bussen und Bahnen fortzubewegen. Der Bus & Bahn-Begleitservice ermöglicht Ihnen wieder am öffentlichen Leben teilzuhaben, stärkt ihr Selbstbewusstsein und gibt ihnen ein Stück Lebensqualität zurück.“

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