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GDL-Streik am 9.März und 10.März von 20 bis 10 Uhr

09.03.11 (Allgemein) Autor:Sven Steinke

Laut Informationen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), sind die im Güterverkehr tätigen Lokführer die in der GDL organisiert sind, ab heute Abend um 20 Uhr zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Bis morgen früh um 10 Uhr sollen die Streiks andauern. Auch der Personenverkehr ist morgen am 10. März in der Zeit von 4 bis 10 Uhr von Streiks betroffen.

In einer Urabstimmung plädierten über 90% der GDL-Mitglieder für weitere Arbeitskampfmaßnahmen, um die Forderung nach einem Flächentarifvertrag für alle Lokführer in Deutschland durchzusetzen. Die Gewerkschaft fordert allerdings in den aktuellen Verhandlungen weitere Maßnahmen, wie beispielsweise ein Berufsverbot für Hauptschulabsolventen.

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23 Responses

  1. Die GDL fordert kein „Berufsverbot“ für Hauptschulabsolventen, sondern nur den Realschulabschluß als Zugangsvoraussetzug zum Beruf des Lokführers.
    Dies ist in vielen Berufen üblich, wie sie sicher überall nachlesen können.
    Dieser Satz ist eindeutig wieder mal nur als Provokation und Meinungsmache gegen die GDL vorgesehen.
    Schade, aber sei es drum


  2. Schanderl
    09.03.11 um 15:52

    Langsam dreht die GDL am Zeiger.
    Noch vor etwa 10 tagen schreibt die GDL auf ihrer eigenen Seite daß sie im Güterverkehr auf einem guten Weg sind bei den Verhandlungen (http://gdl.de/pmwiki.php?n=Aktuell.AushangFakten-1298655320?action=overlay).
    Und genau dieser wird jetzt bestreikt?
    Ich hoffe sehr daß die Güterverkehrsunternehmen (G4) jetzt auch aus den Verhandlungen aussteigen, wie es ja die SPNV-Unternehmen schon getan haben :-)

  3. @Hans

    Die Gewerkschaft Dummer Lokomotivführer hat es auch nicht anders verdient, als nieder gemacht zu werden. Ob man es jetzt Berufsverbot oder Zulassungsbedingung nennt ist jawohl Jacke wie Hose, ist beides das gleiche. Firmen die technisch-gewerbliche Ausbildungen oder Jobs zwanghaft an einen Realschulabschluss koppeln kenne ich nicht. Egal ob Schlosser, Elektroniker oder Werkzeugmechaniker alle Berufe sind auch für Hauptschüler zugänglich und die Hauptschulabsolventen schneiden dabei Leistungsmäßig auch nicht schlechter ab als die Absolventen höherer Schulformen. Wenn ein Hauptschüler in Deutschland wegen so einer beklopten Gewerkschaft noch nicht mal mehr Lokführer werden kann was soll er dann machen? Gleich das nächste Arbeitsamt besuchen und auf Kosten der Allgemeinheit leben?

  4. @Signal

    Also soweit ich weiß hat die Deutsche Bahn noch nie einen Hauptschüler genommen, da war auch schon Realschulabschluss vorgabe. Anders ist es sicher wenn man einen Hauptschulabschluss hat und eine fertige Berufsausbildung. Aber mal eherlich, wenn einer mit Hauptschulabschluss gut ist und Lokführer werden will, kann er auch den Realschulabschluss nach machen. Das wird für den jenigen dann auch kein Problem sein.
    Ausserdem möchte ich keinen Lokführer da vorn sitzen haben der nicht anständig sprechen kann und in Notsituationen wo schnelle Entscheidungen wichtig sind erstmal zuhause anrufen muss. Damit das keiner flasch versteht es gibt auch Hauptschüler die gut sind, aber es gibt auch die von denen man keine ganzen Sätze hört.

  5. @Signal
    Wenn hier jemand „Dumm“ ist , dann sind Sie es . An ihren Argumenten , wenn es denn welche sind , erkennt man ganz klar das Sie überhaupt keinen blassen Schimmer vom Beruf des Lokführers haben . Also in Zukunft Hirn einschalten und kein dummes Zeug daherkritzeln .


  6. Dipl.-Ing.
    09.03.11 um 18:48

    Es wird Zeit, dass der komplette Bahnverkehr automatisiert wird dann braucht keiner mehr diese Fahrer, die nicht lenken können und das ganze Land mit ihrer Terrorgewerkschaft schädigen. Das nur, weil sich die dümmsten aus der Berufsgruppe der Eisenbahner für etwas besseres halten und bei den Privatbahnen kaum in ausreichender Zahl organisiert sind, um die Forderungen bei ihnen auch nur annähernd durchboxen zu können. Aber es ist eine leichte Aufgabe die primitiven Tätigkeiten eines Zugfahrers zu automatisieren.

  7. @Dipl.-Ing.

    Dann würde ich vorschlagen, dass sie das bezahlen. Ich finde sie sollten dann auch mehr Steuern abführen für alle die neuen Arbeitslosen. Ausserdem dürfen sie dann den Fahrgästen bei bringen, dass das fahren mit automatisierten Zügen, mit hoher Geschwindigkeit, nicht gefährlich ist. In Japan war es, glaube ich, wo so etwas richtig schief gegangen ist. Da wollte keiner mit einem Zug fahren der komplett unbesetzt fährt.

    So ein stumpfsinn wie sie hier schreiben, haben sie keine ahnung. Daher besser klappe halten wenn man keine ahnung von nichts hat ;-)


  8. Beobachter
    09.03.11 um 19:18

    @ Dipl.-Ing.

    Das es heute technisch möglich ist, ein führerloses Eisenbahnsystem zu betreiben, wurde an vielen Orten in der Welt bewiesen. Dies sind aber alles geschlossene Systeme, die nicht in eine Konfliktsituation mit anderen Verkehrssystemen (z.B. Bahnübergänge), Personen/Tieren im Gleis oder anderen von außen hereingebrachten Problemen zu tun haben.

    Die Investitionen wären gewaltig, aber ob wir im Jahre 2050 noch Lokführer haben? Wenn die GDL bis dahin noch existiert, dann sitzt auf jedem führerlosen Zug ein GDL-Mitglied und schaut gelangweilt in die Landschaft.

  9. @Beobachter

    Ja, aber sein Job wäre sicher und er bekommt viel Geld. ;-) Und im Notfall kann noch einer den großen roten Knopf drücken bevor er dann sein Leben lassen darf. Den die Technik versagt ja nie, oder !?!


  10. Jürgen E.
    09.03.11 um 19:38

    @ Joschi2x

    Das es technisch möglich ist, den Eisenbahnverkehr ohne Lokführer zu betreiben, wird also nicht bestritten. Die Frage nach der Akzeptanz bei den Fahrgästen ist eine andere Sache. Ich persönlich vertraue aber eher der Technik, als einer mir unbekannten Person. Wenn ich mir die Akzeptanz zum Beispiel der People Mover am Düsseldorfer Flughafen anschaue (eine führerlose Schwebebahn vom Flughafen-Bahnhof zum Terminal), dann klappt das verdammt gut.

    Das Problem bei der Eisenbahn ist aber, dass sie für Außenstehende zu unübersichtlich ist und kaum einer weiß, dass die Lokführer nichts weiter tun, als die Befehle der Fahrdienstleiter auszuführen. Das kann auch ein ferngesteuerter Zug bewältigen. Der hält vor einem roten Signal. Das Problem sind einzig – wie schon Beobachter schrieb – Fremdeinflüsse im Fahrweg. Nun gut, Nebenstrecken lassen wir mal außen vor, das herrschen teilweise noch Vorkriegszustände.


  11. Beobachter
    09.03.11 um 20:06

    @ Joschi2x

    Ja, aber sein Job wäre sicher und er bekommt viel Geld. Und im Notfall kann noch einer den großen roten Knopf drücken bevor er dann sein Leben lassen darf. Den die Technik versagt ja nie, oder !?!

    Deshalb gibt es ja auch in den Kaufhäusern, Büro- und Wohnhäusern mit Fahrstuhl (Aufzug/Lift/Elevator)für jede Kabine einen Fahrstuhlführer (Elevator operator) :-)

    Hinweisschild in einem Wohnhochhaus:

    Die Benutzung des Fahrstuhls ist nur in Begleitung eines Fahrstuhlführers gestattet. Klingeln sie bitte bei Hausmeister Krause. In der Zeit von 22:00 h bis 06:00 h benutzen sie das Treppenhaus

    Was ich damit sagen will? Es ist alles eine Frage der Gewöhnung. Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, wo ein Fahrstuhlführer mit einer Handsteuerung die einzelnen Stockwerke ansteuerte und die Kabine exakt an der richtigen Stelle positionierte. Nach der Umstellung auf eine automatische Steuerung dauerte es eine Weile, bis sich die Bevölkerung daran gewöhnt hatte und daher fuhr eine gewisse Zeit lang noch ein Fahrstuhlführer mit. Irgendwann haben es die Leute begriffen und die jüngere Generation kennt keine Fahrstuhlführer mehr.

    Hat nichts mit Lokführern zu tun? Warten wir es ab, es sind noch 39 Jahre bis 2050!

  12. @Beobachter

    Warum nicht auch schon ferngesteuerte Autos, ist auch schon möglich, dann gäbe es nicht soviele Unfälle. Warum überhaupt noch Autos ? Warum überhaupt noch Züge ? Warum überhaupt noch arbeiten ?

    Lasst uns das StarTrek Zeitalter einleuten. Kein Geld mehr, kein Krieg, jeder kann tun und lassen was er will. Alles bestens.


  13. Werner Schreiner
    09.03.11 um 22:21

    Lasst Euch diese Willkür einer kleinen Gruppe nicht länger gefallen!
    Was da unter dem Deckmantel von Demokratie und Tarifautonomie veranstaltet
    wird, ist ein egoistischer, arroganter und selbstverliebter Missbrauch
    einer Machtposition.

    Die kurze Ankündigungsfrist von 12 Stunden richtet sich ganz klar gegen
    die Menschen und Bahnfahrer und nicht gegen die Bahn. Die wäre von einem
    Bahnstillstand auch betroffen, wenn man ihn eine Woche vorher ankündigt.
    Außer dass vielleicht noch die ein oder andere Information und Umplanung
    vorgenommen werden könnte zum Wohle der Fahrgäste. Und dass die Fahrgäste
    sich darauf einstellen könnten. Hier will die GDL bewusst eine maximale
    Wirkung auf dem Rücken der Fahrgäste erzielen und das ist mehr als
    verachtenswert!! Pfui!

    Gleiches Gehalt für jeden Lokführer zu verlangen ist etwa so dämlich wie
    gleiche Preise für jede Tafel Schokolade zu fordern.

    Was da unter dem Motto „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ gefordert wird,
    ist nichts anderes, als die Ausschaltung von Wettbewerb. Es ist gerade
    gut und für die Bahnkunden in keinster Weise schädlich, wenn die Deutsche
    Bahn (und ihre Lokführer) Wettbewerb bekommt, insbesondere beim Service und
    bei den Preisen.

    Und, werte Herren Lokführer, bleibt auf dem Teppich. Das Durchschnittsgehalt
    einer Krankenschwester liegt bei 1750 EUR, das eines Lokführers bei 3000 EUR.
    Wer hat denn da den schwereren Job? Wer den ganzen Tag in einem bequemen
    Federsessel sitzt, vollklimatisiert? Jeder Bus ist schwieriger zu fahren als
    ein ICE, hat mehr Bedienelemente und sogar ein Lenkrad.
    Durchschnittsverdienst Busfahrer: 1800 EUR.

    Lokführer, wenn Ihr gleiches Gehalt wollt, warum dann nicht auf Höhe der
    privaten Bahnen? Offensichtlich fahren die auch, offensichtlich finden
    sich auch dort genügend Lokführer. Man muss nicht allzu helle für die
    Schlussfolgerung sein, dass es den Lokführern der DB (die den größten Teil
    der GDL-Mitglieder stellen) gar nicht so sehr um das Gleichheitsprinzip,
    als vielmehr um eigenen Status und eigene Ansprüche geht.

    Warum bestreikt die GDL auch die Deutsche Bahn (ich bin weiß Gott kein
    Freund der Bahn), auch wenn diese die Forderung weitestgehend erfüllt? Ganz
    einfach, weil es schwierig bis unmöglich ist, mit den vielen kleinen
    Privatbahnen gleichzeitig zu verhandeln, zumal dort nur wenige ihrer
    Lokführer in der GDL sind.

    Wer die DB als Geisel nimmt und gleichzeitig eine Machtposition auf dem
    Rücken von Menschen, die auf die Bahn als Transportmittel angewiesen sind,
    missbraucht, der wendet Mittel an wie sie auch von Kriminellen verwendet
    werden.

    Die Lokführer berufen sich auf ihr demokratisches Recht zum Streik (Lokführer:
    wohlgemerkt ein Recht, keine Pflicht, jeder einzelne kann sein Gewissen
    entscheiden lassen). Man hat in einer Gesellschaft nicht nur Rechte
    sondern auch Pflichten und Verantwortung. Pflichten für seine Kunden,
    die Tag für Tag das Gehalt der Lokführer verdienen müssen. Pflichten
    für Menschen, die auf das Transportmittel angewiesen sind und für die
    oft viel davon abhängt.

    Also liebe andere Demokratieteilnehmer: Zeigt den Typen, was Ihr davon
    haltet! Bestreikt die Lokführer, die Euch bestreiken! Habt Ihr einen Lokführer
    als Kunden? Lasst ihn stehen, lasst ihn frieren, lasst ihn laufen. Schickt ihn
    weg. Sagt ihm, er kann wiederkommen, sobald ihr das gleiche Gehalt bekommt wie
    jeder Lokführer!

    Angestellte der Bahnen: Merkt Ihr, was die Lokführer mit ihrer eigenen
    Gewerkschaft versuchen? Sie wollen sich einen größeren Schluck aus der Pulle
    nehmen, als Ihr bekommt! Was glaubt Ihr denn, wo das Geld herkommt, das die
    Lokführer sich genehmigen wollen? Das fehlt Euch bei Euren nächsten
    Tarifverhandlungen in der Lohntüte! Die wundersame Geldvermehrung gibt es
    nicht! Zeigt den Lokführern, was Ihr davon haltet!

    Politiker, was tut Ihr eigentlich? Macht solchen Spartengewerkschaften, welche
    die ganze Gesellschaft erpressen können, endlich den Garaus!!


  14. Beobachter
    09.03.11 um 22:21

    @ Joschi2x

    Irgendwie geraten Sie aus dem Takt. Keine Autos, keine Züge, warum überhaupt noch arbeiten …

    Passt irgendwie nicht in das GDL-Schema.

  15. @Beobachter

    Natürlich schweife ich ab, genauso wie sie hier auch nicht wirklich konstruktives beitragen. Sehen sie wir kommen hier auch auf keinen grünen zweig, warum sollten es also die Gewerkschaft und die Arbeitgeber schaffen ? Jeder bleibt hier ganz egoistisch auf seiner Faktenlage und hält diese für die Richtige. Armes Deutschland, keiner gönnt mehr einem was ausser man selber ist mit Gewinner bei der Sache. Wenn es zum eigenen Schaden führt sind alle nur am jammern. Uns Deutschen geht es doch viel zu gut noch, wenn Leute das Geld haben Bücher von Herrn Bohlen zu kaufen oder zu meinen eine Automatisierung wäre das Allheil mittel in jedem Gewerkschaftsstreit. Bestimmt kann man bei der Telekom auch noch ganz viel automatisieren.

    Aber mal ehrlich, Autos könnten auch schon allein durch die Gegend fahren, da bin ich mir ziemlich sicher. Bei Zügen mag das fahren ja vielleicht auch Automatisierbar sein, aber die Überprüfung des Zuges jeden Tag, vor der ersten Fahrt und nach der letzten, kann noch keine Automatisierung zu 100% machen, jedenfalls nicht von äusserlichen Schäden. Und Tankroboter habe ich bisher auch nur beim Auto gesehen in irgendeiner Doku. Technisch ist vieles machbar, aber es kann keiner bezahlen. Vorallem nicht bei dem Schuldenstand von Deutschland.

    Ich werde Heute mit dem Auto zur Arbeit fahren und sie ?

  16. @Werner Schreiner

    Passt nicht ganz der Vergleich zwischen Krankenschwestern oder -pflegern und Lokführern oder ? Eine Krankenschwester hat soweit ich weiß Regelmässige Schichten von um 6 Uhr bis um 14 Uhr von 14 Uhr bis 21 Uhr und von 21 Uhr bis 6 Uhr, am Wochenende länger. Lokführer oder ganz Allgemein Eisenbahner haben zu meist jeden Tag ganz andere Schichten mit unterschiedlichem Anfang, Länge und Ende. Schichten können bis zu 12 Stunden lang sein. Und Eisenbahner haben jeden Tag Verantwortung für hunderte bzw. tausende von Menschen. Ist nun mal ein Massentransportmittel die Schiene. Damit will ich die Leute im Krankenhaus aber nicht klein reden, die habe auch jede menge Verantwortung für eine Handvoll Menschen auf ihrer Station. Und die sind dort auch genauso unterbesetzt wie die Eisenbahner sicherlich auch. Man stellt ja schliesslich nicht mehr ein als man laut Statistik braucht. Und wie das Aussehen kann, sieht man zu meist in Krankenhäusern jeden Tag. Nur bei den Eisenbahnen sieht man das nicht, weil sich bisher immer einer findet der auf seinen freien Tag verzichtet und arbeiten kommt. Sie als Kunde bekommen das doch gar nicht mit. Würde ich ja auch nicht. Krankenschwestern verdienen meiner Meinung nach auch viel zu wenig, aber bestimmte Ärzte und Vorstände in Krankenhäusern wiederum viel zu viel.

    Meiner Meinung nach sind die Berufe nicht vergleichbar in vielerlei hinsicht.

    Desweiteren bin ich froh, dass die Lokführer bzw. Eisenbahner noch so zusammen halten. Das kann man von ganz vielen Berufen Heut zu Tage, in Deutschland, nicht mehr behaupten! Natürlich kann jeder für sich entscheiden und das haben sie zur Urabstimmung getan. Daher ist ein Streik wohl kaum noch überraschend, nicht für mich, nicht für sie und für keinen anderen hier. Damit war zu rechnen.

    Natürlich gibt es Geld Vermehrung, schauen sie sich doch die Chefetagen an, wie sie jedes Jahr mehr und mehr verdienen. Meist mehr als die Inflastion und jetzt sagen sie mir nicht das haben die Wasserköpfe verdient ?!?

    Ausserdem tut das den privaten SPNV Unternehmen gar nicht so doll weh, die haben schliesslich gerade erst vor ein paar Jahren den Betrieb aufgenommen. Und nach dem LfTV müssten die meisten Lokführer bei den privaten SPNV alle in der untersten Verdienstebene liegen. In 30 Jahren hätten sie dann die oberste Verdienstebene. Die privaten SPNV jammern auf hohem nievau. Die privaten Schienengüterfirmen scheinen kein Problem damit zu haben komisch oder ?! Die müssen auch billiger sein als die DB AG.

  17. Mich würde mal interessieren, wie viel Prozent bei der Abstimmung Hauptschüler waren? 10 Prozent? Komische Forderung der GDL!


  18. Mattes Weiss
    10.03.11 um 08:45

    […] privaten SPNV Unternehmen […] haben schliesslich gerade erst vor ein paar Jahren den Betrieb aufgenommen.

    Das Argument zieht (nur falls du es nicht gemerkt haben solltest ;-) ) auf der Arbeitgeberseite genau so gut. Denn deshalb haben die neugegründeten Einzelgesellschaften (nicht unbedingt die Muttergesellschaften – bei denen ggf. gar keine Lokführer arbeiten)nicht sehr viele Rücklagen – und können sich aufgrund der ‚wirtschaftlichen Lage‘ bestimmte Dinge – z. B. ‚teure‘ Lokführer – gar nicht leisten…

  19. Hallo! Ich finde Streiks grundlegend gut! Behauptungen wie vollautomatisierte Bahn usw. kann ich für mich sagen: Bitte nicht!

    Aber ich finde es schlimm, dass es auf den Köpfer der Bürger ausgetragen wird, die damit nichts zu tun haben. Dann blockiert das Hauptgebäude der DB in Berlin oder nehmt vielleicht euren Vorstand als Geisel…

    egal wie es jetzt ausgeht. Der Bürger bzw. Fahrgast ist doppelt bestraft. Weil dieser die Preiserhöhung tragen wird…

  20. in eine automatisierte Bahn steige ich nicht ein. Vielleicht dann noch automatisierte Flugzeuge!?! Streikt bis ihr eure Forderung durchhabt und seid ein gutes Vorbild. Ihr dürft wirklich auch etwas radikaler gegenüber euren Vorstand sein ;)

    LG

  21. @Mattes Weiss

    Teuer würde ich die Lokführer gar nicht mal nennen, sie liegen im guten Mittelfeld. Und wen solche Firmen keine Rücklagen haben oder schlechte Angebote gemacht haben, kann dass ja nicht das Problem der Mitarbeiter in der Firma sein.
    Apropos Rücklagen, diese Firmen sollte man ganz schnell nachschauen ob sie die Beratungsprotokolle ihrer Banken noch haben, vielleicht lässt sich ja, nach der Falschberatung, noch was machen. ;-)

    @All

    Ja, ich denke ich würde auch nicht in einen schnell fahrenden automatisierten Zug steigen. Ausser es ist ein geschlossenes System, wie zum Beispiel Achterbahnen oder die Flughafenbahn in Düsseldorf (und die ist nicht wirklich schnell).


  22. Beobachter
    11.03.11 um 19:07

    @ Joschi2x

    Natürlich schweife ich ab, genauso wie sie hier auch nicht wirklich konstruktives beitragen.

    Wenn Sie in „Konstruktivem“ eine Zustimmung meinerseits zu den Forderungen der GDL und einen Appell an die Eisenbahnunternehmen zur Aufgabe des Arbeitskampfes erwarten, dann muss ich Sie enttäuschen.

    Ja, ich denke ich würde auch nicht in einen schnell fahrenden automatisierten Zug steigen. Ausser es ist ein geschlossenes System, wie zum Beispiel Achterbahnen oder die Flughafenbahn in Düsseldorf (und die ist nicht wirklich schnell).

    Ein automatisierter Zug kann nur in einem geschlossenen System verkehren. Die Geschwindigkeit spielt dabei keine Rolle. Da die Eisenbahn in Deutschland aber (noch) kein geschlossenes System ist, gibt es noch keine automatisierten Züge.

    Nachtrag: Ich bin nicht auf die Eisenbahn angewiesen, ich kann alle Ziele auch mit alternativen Verkehrsmitteln erreichen.

  23. @Beobachter

    Jedenfalls in einem Punkt haben wir etwas gemeinsam, wir sind nicht auf die Bahn angewiesen !

    Tja sie scheint die Geschwindigkeit bei einem führerlosem Zug nicht zu stören, aber da sie auch nicht allein auf der Welt leben, möchte ich ihnen hiermit gerne mitteilen, dass es nicht allen so geht. Dass sollten sie schon durch „Beobachten“ der Beiträge hier festgestellt haben.

    Was nun ihre Zustimmung zu alle dem angeht, wissen sie dass ist uns fast allen hier sowas von egal. Sie sind nur einer von 25% beim ARD Deutschland Trend die dagegen sind. Ausserdem sagte ich schon mal, alle bleiben hier egoistisch auf ihrem Standpunkt, wie fest gefahrene Verhandlungen.

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