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Dritter Bauabschnitt der AKN-Strecke in Hamburg-Schnelse beginnt

25.03.11 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Im April rollen in Hamburg-Schnelsen schwere Maschinen an. Die Arbeiten zum dritten Abschnitt de zweigleisigen Ausbaus der AKN-Strecke von Hamburg nach Kaltenkirchen beginnen. In der dritten Baustufe erfolgt der zweigleisige Streckenausbau zwischen der Halstenbeker Straße im Stadtteil Schnelsen und der Landesgrenze nahe des AKN-Haltepunktes Burgwedel. Die Arbeiten finden bei laufendem Bahnverkehr statt.

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Zusätzlich errichtet die AKN für ihre Kunden eine neue Haltestelle an der Julius-Leber-Schule in der Halstenbeker Straße; sie trägt den Namen Schnelsen Süd. Der Bund, die Freie und Hansestadt Hamburg und die AKN investieren in diesen Teilabschnitt rund 15 Millionen Euro. Die AKN ist Bauherr für den gesamten Abschnitt. Im Sommer 2013 soll die Inbetriebnahme der ausgebauten Strecke erfolgen.

Der Ausbau soll einen Beitrag zur Modernisierung regionaler Infrastruktur in der Metropolregion Hamburg leisten. Darüber hinaus soll die Konkurrenzfähigkeit zum Auto weiter verbessert werden. Die Zweigleisigkeit ist Voraussetzung, um den Betrieb künftig auf ein stabiles Fundament zu stellen, damit der Bahnverkehr zuverlässig rollt.

Der Ausbau ist durch die rasante Entwicklung der Metropolregion Hamburg notwendig geworden. Denn damit verbunden ist ein stetiger Zuwachs an Fahrgästen zwischen Kaltenkirchen und Hamburg. Die Eingleisigkeit ist da ein zu starker Bremsklotz für die Attraktivität der öffentlichen Verkehrsmittel.

Die Freie und Hansestadt Hamburg und das Bundesland Schleswig-Holstein haben deshalb vereinbart, den zweigleisigen Ausbau in einer Gesamtmaßnahme mit mehreren Bauabschnitten zu realisieren. Zugbegegnungen sind dann nicht mehr nur auf einem Bahnhof, sondern auch auf der Strecke zwischen den Haltestellen möglich; ein wesentlicher Beitrag zu mehr Pünktlichkeit und Qualität.

Bereits zum Jahresende 2010 erhielt die AKN den Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der Strecke in Hamburg-Schnelsen. Auf einem 3,3 Kilometer langen Abschnitt wird das zweite Gleis verlegt. Etwa 15 Menschen werden auf dieser Baustelle kontinuierlich arbeiten. Die Linie A 1 ist heute das Kernstück der AKN. Sie verbindet das südliche Schleswig-Holstein mit der Metropole Hamburg. Über zwölf Millionen Fahrgäste befördert die AKN im Jahr – Tendenz steigend.

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