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DB Netz und Bundeswehr weiten Kooperation aus

14.03.11 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Der Regionalbereich Südwest der DB Netz AG und die Bundeswehr weiten ihre Kooperation aus. Ziel ist es, den steigenden Bedarf an Fachkräften, betrieblichen Führungskräften und Ingenieuren mit ehemaligen Soldaten auf Zeit zu decken. Hierbei sucht man insbesondere auch solche ehemaligen Soldaten, die noch keine Berufsausbildung mitbringen aber auch auf solche, die nach der Bundeswehr ein neues Betätigungsfeld suchen.

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Lars Grübnau, Leiter Produktion und Annette Kötter Personalleiterin des Regionalbereichs Südwest der DB Netz AG, sowie Michael Brod, Präsident der Wehrbereichsverwaltung Süd, haben in der vergangenen Woche in Karlsruhe die Kooperationsvereinbarung geschlossen. „Die Kooperation gerade für den Südwesten mit einem Rekrutierungsbedarf von rund 1700 Fach- und Führungskräften in den nächsten fünf Jahren, ist für uns enorm wichtig“, betonte Lars Grübnau.

Brod: „Die Berufsförderung ist Teil des breiten Leistungsspektrums der Wehrverwaltung und gerade angesichts der Strukturreform ein wichtiger Attraktivitätsfaktor. Mit der Kooperation gehen wir neue Wege, um unseren gut ausgebildeten Soldaten eine interessante berufliche Perspektive nach der Dienstzeit zu bieten.“

Der Regionalbereich Südwest der DB Netz AG wird die Bundeswehr regelmäßig über Personalbedarf und Anforderungsprofile informieren. Parallel dazu stellt der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr sicher, dass interessierte Soldaten während und nach der Dienstzeit entsprechen qualifiziert und ausgebildet werden.

Zu diesem Zweck sind etwa Praktika bei DB Netz oder auch gezielte Förderungsmaßnahmen für ausgewählte Tätigkeitsbereiche vorgesehen. Dazu gehören etwa Fahrdienstleiter aber auch Fachkräfte oder Meister in Betrieb und Instandhaltung.

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