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Auch in Köln beginnt die Call a Bike Saison 2011

11.03.11 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Auch in Köln gehören die silber-roten Mietfahrräder der Deutschen Bahn schon fast zu den alljährlichen Frühlingsboten. Wenn sie im Stadtbild auftauchen, ist der Winter gelaufen: Wegen des schönen Wetters stehen die 850 Kölner Callbikes bereits seit dem gestrigen Donnerstag (10. März) bereit. Die kalte Jahreszeit wurde genutzt, um jedes einzelne Fahrrad einer umfangreichen Generalüberholung zu unterziehen.

Bereits 2010 erfreute sich das Angebot einer immer größer werdenden Beliebtheit. In Köln gab es mehr als 13.000 Kunden, im Vergleich zu 2009 ist das eine Steigerung von etwa 13 Prozent. Insgesamt 145.000 Fahrten wurden absolviert – von Einheimischen wie von Touristen, die die Domstand auf dem Fahrradsattel erkunden wollten. Jede Fahrt dauerte im Schnitt eine halbe Stunde.

Eine einfache Registrierung im Internet oder per Telefon genügt, und die Räder stehen für spontane Einkaufstouren, Ausflüge oder die Fahrt ins Büro zur Verfügung. Neben Köln können die Mieträder an jedem Call a Bike-Standort in Deutschland ohne weitere Registrierung genutzt werden. Dies gilt auch für das StadtRAD in Hamburg.

Für einen Pauschalpreis von 36 Euro im Jahr können Kunden die ersten dreißig ohne weitere Kosten fahren. Danach kostet jede weitere Minute acht Cent – am Tag maximal zwölf Euro. Inhaber einer Bahncard erhalten weitere Rabatte.

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Ein Kommentar

  1. Solange diese Mieträder offenbar planmäßig mehrere Monate im Jahr nicht in Betrieb sind, erübrigt es sich für mich, ernsthaft über eine Nutzung nachzudenken. Wieso darf ich im Februar nicht Fahrrad fahren? Für die Wartung muss man eben etwas mehr Räder einplanen, um diese rollierend „nebenher“ machen zu können.
    BTW: Warum müssen eigentlich DB Carsharing und DB Callabike über zwei komplett getrennten und unterschiedliche Systeme, Anmelde- und Buchungsprozeduren laufen? Kann man das nicht zusammenlegen?

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