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ALSTOM LHB Salzgitter streicht 700 Arbeitsplätze

23.03.11 (Allgemein) Autor:Sven Steinke

Auch die Dieseltriebzüge vom Typ Lint werden in Salzgitter gefertigtWie der französische Schienenfahrzeughersteller ALSTOM mitteilt sollen am Standort der ehemaligen Linke-Hofmann-Busch (LHB) in Salzgitter, 700 der insgesamt 2800 Stellen gestrichen werden. Begründet wird der Stellenabbau mit der geringen Auslastung des Werkes. Der Konzern hat angekündigt, dass er die Folgen für die betroffenen Mitarbeiter möglichst minimieren möchte.

Die IG Metall kritisiert hingegen die Entscheidung und möchte die Mitarbeiter des Werkes zur Protesten aufrufen. Weiter vermutet die Gewerkschaft, dass weit mehr Mitarbeiter vom Stellenabbau betroffen sein werden. Leiharbeiter und Mitarbeiter mit befristeten Arbeitsverträgen sollen bei der genannten Zahl unterschlagen worden sein. Die Gewerkschaft geht davon aus, dass bis zu 1.400 Mitarbeiter am Standort betroffen sein könnten.

Auch an weiteren Standorten in Europa sollen weitere Mitarbeiter entlassen werden. Im Rahmen eines Anpassungsplans der ALSTOM Transportation sollen in Spanien und Italien weitere 680 Arbeitsplätze abgebaut werden.

Bild: Sven Stei?nke

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Ein Kommentar


  1. Mr. Unbekannt
    07.05.11 um 18:27

    Hallo,

    ALSTOM streicht die Arbeitsplätze, nicht LHB streicht!

    Vor mehr als 15 Jahren war LHB so gut – dass „Gec Alsthom“ dieses Werk UNBEDINGT haben musste.
    Soll heißen: ALSTOM hat sich eine „Garnitur „“Geschäftsführer““ „eingekauft, die ALLES (Achim) usw. kaputt machen sollen…
    Heute hat man das sogenannte „Management“ (man beachte dieses Wort!).
    Bis dahin wurde Linke-Hofmann-Busch von Unternehmern – ganz tolle und kernige Leute, mit denen sich die Belegschaft zu 100% identifizieren konnte (man beachte den Abschied für/von Herrn Yabs!)geführt. Jetzt wird das neue Gebilde von Managern, allerdings ohne Hände am Lenkrad,
    per NAVIGATION aus Frankreich (je weiter man von einem „Roboter“ weg ist, um so träger ist die Reaktion ERDE – MOND ca. 1s ;
    Salzgitter – P(a)ris (mit Datenverlust)mehrere Taaage..) geführt??? – oder verarscht…
    Stichwort – verarscht –
    Bisher war LHB ( ALSTOM lasse ich mal lieber weg)der Hauslieferant für die ÜSTRA in Hannover.
    Die ALSTOM – Mächtigen(in Paris) haben bei einer aktuellen Ausschreibung für eine neue Generation für Hannover’s ÜSTRA allerdings entschieden – NICHTS – anzubieten, weil ALSTOM angeblich kein adäquates „Standardprodukt“ bieten könne.
    Hannover’s ÜSTRA ist schon immer -nicht adäquat- , sondern ein spezielles Produkt, welches nur durch ortskundige Anbieter abgedeckt werden kann. Damit verstoßen die Pfeifen in der Konzernzentrale linear gegen die „way of working“ Vorgaben des Konzernmanifestes.
    Dieses Manifest beinhaltet u.A.: Dem Kunden das Produkt zu liefern – welches auf Ihn zugeschnitten ist und welches Er will…-> ALSO des Kunden Wünsche zu seiner Zufriedenheit zu erfüllen…
    Bei LHB hätte die ÜSTRA das auch bekommen – ALSTOM hat damit kläglich versagt und seine eigenen Regeln gebrochen.

    Warum muß der Kunde bei LHB anrufen und fragen warum „ALSTOM“ nicht mitbietet?

    Ist doch absolute SCH….e was die Franzosen mit uns machen!

    Rechtlicher Hinweis:
    Ich möchte nicht namentlich genannt werden, weil ich Beschäftigter bei ALSTOM bin!

    M.K.

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