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VRR-Maskottchen Flo sucht einen Freund

26.02.11 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Seit zwei Jahren bewerben die Verkehrsunternehmen im VRR das Schoko-Ticket mit dem fiktiven grünhaarigen Jungen Flo. Auf Broschüren oder Plakaten, in Lebensgröße bei Veranstaltungen und sogar als Hauptdarsteller in einem Film begleitet er die Schülerinnen und Schüler durch den Nahverkehr. Im Rahmen eines Kreativwettbewerbs sucht der VRR für Flo einen Freund.

Seit der Einführung der Figur im Jahr 2009 wurde sie immer beliebter, so dass der Einsatz im ÖPNV ausgeweitet werden soll. Um auch komplexere Inhalte – etwa in Unterrichtsmaterialien und Verkehrserziehung – plausibel und nachvollziehbar darstellen zu können, wird nun eine zweite Figur benötigt. Das Aussehen soll nun im Kreativitätswettbewerb von Schülerinnen und Schülern bis 16 Jahre festgelegt werden.

Alle Unterlagen für die Teilnahme sind auf www.vrr.de/flo abrufbar und liegen an einigen Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen aus. Alle kreativen Ideen, gleichgültig ob Zeichnung, Collage oder Beschreibung als Brief, nehmen an einer Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es Einkaufsgutscheine und Karten für einen Freizeitpark oder ein Musical. Die Vorschläge können noch bis zum 22. Juli eingesant werden.

Und zwar per Post an

Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
Stichwort: Flo
Augustastraße 1
45879 Gelsenkirchen

oder alternativ per eMail an

Ein Kommentar


  1. trainguide
    26.02.11 um 18:07

    Ich würde mir mal wünschen, dass der VRR und die DB mal eine intelligente Kampagne gegen den Vandalismus starten. Und dabei sollte weniger die Polizei im Vordergrund stehen, die ohnehin nie eine ungeteilt hohe Anerkennung in der Zielgruppe potentieller Täter finden wird.

    Die Öffentlichkeit sollte dagegen stärker für die Bedeutung des Erhaltes ihrer Güter sensibilisiert werden – unter besonderer Berücksichtigung potentieller Täter. Kann man dazu nicht mal einen Ideenwettbewerb ausschreiben, an denen sich Agenturen beteiligen können? Wie wäre es mit der Einbindung der Schulen?

    Diese erschreckende Ideenlosigkeit aller Akteure ist bundesweit kein guter Indikator für das Personal im Nahverkehr. Man schiebt seit Jahren hier Dienst nach Vorschrift und ab und an kommt dann mal ein neuer Werbeträger auf – aber nur für neue Tickets oder Angebote. Wer in der privaten Wirtschaft so wenig Innovation zeigt, wäre längst vom Markt verschwunden.

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