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Veolia legt bundesweite Gedenkminute für die Opfer von Hordorf ein

04.02.11 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Alle zum Veolia-Konzern gehörenden Verkehrsunternehmen in Deutschland werden am heutigen Freitag (4. Februar) um Punkt 12 eine Schweigeminute abhalten, um den Opfern des Zugunglücks von Hordorf zu gedenken. Es ist der schlimmste Eisenbahnunfall in Deutschland seit Eschede 1998.

Ragnar Nordström, Vorsitzender der Geschäftsführung von Veolia Verkehr: „Wir haben uns zusammen mit dem Betriebsrat entschlossen, auf diese Weise unser aller Anteilnahme am Schicksal der Betroffenen und ihrer Familien Ausdruck zu verleihen.“ Außerdem werden Mitglieder des Geschäftsführungen des gesamten Veolia-Konzerns an der offiziellen Trauerfeier im Halberstädter Dom am Samstag (5. Februar) um 11 Uhr teilnehmen.

Gegen 22:30 Uhr waren am vergangenen Samstag in dichtem Nebel auf der eingleisigen Strecke Magdeburg – Halberstadt in Höhe des Bahnhofs Hordorf ein Güterzug der Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter und ein Triebwagen des Harz-Elbe-Express frontal zusammengestoßen. Zu beklagen sind zehn Todesopfer und zahlreiche Schwerverletzte.

5 Responses


  1. Jan Preußen
    04.02.11 um 11:21

    Wie muss ich mir diese Schweigeminute aller Mitarbeiter vorstellen? Arbeiten die Tf dann für eine Minute nicht oder bleiben die Zuege im letzten Bahnhof vor 12 bis 12.01 Uhr stehen?

  2. Pingback: 2073 - Hordorf: Veolia-Verkehr-Gruppe gedenkt Opfer des Zugunglücks – FOCUS Online - newerapublications.de


  3. Hessenfisch
    04.02.11 um 19:44

    Heij, da sind menschen, Nochmals: MENSCHEN, weit vor der Zeit aus ihren Verhältnissen gerissen worden! Und Du stellst da solche dusseligen, absolut kindischen fragen? Ab in die Ecke zu allen anderen die sich dort schämen dürfen!
    Ist beiDir wie bei Bohlen etc. die Schamgrenze schon auf Knöchelhöhe gerutscht?
    Bitter, mit welchen Figuren zur gleichen Zeit ich diese eigentlich schöne Welt bewandern muß!!!!


  4. Jan Preußen
    04.02.11 um 22:41

    Da hast du mich offenbar missverstanden. Mein Beileid und Mitgefühl gilt den Angehöringen und ich finde, dass diesesUnglück eine enorme Tragödie ist.
    Dennoch fragte ich mich halt, wie ich mir diese Schweigeminute vorstellen muss. In vielen Jobs wird dann ja einfach eine Minute „Pause“ gemacht – aber das geht bei der Bahn ja schlecht, weswegen ich mich fragte, wie man das löst…


  5. Hessenfisch
    04.02.11 um 23:54

    Begreifst Du es nicht: Es findet eine Schweigeminute statt! Da ist Ruhe! Ich wünsche Dir, so etwas für ehemalige Lehrer oder ums Leben gekommene Soldaten Deiner Einheit oder verunglückte Kollegen niemals erleben zu müssen! Um zu wissen, wie auch nur einminütiges Schweigen ist – willst Du Dir im Internet mal nicht einige Dutzend Schweigeeinheiten verordnen??

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