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Köln: Schwere Verletzungen durch Stromschlag

28.02.11 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Zwei junge Männer wurden am vergangenen Samstag (26. Februar) gegen 14 Uhr 20 durch einen Stromschlag am S-Bahn-Haltepunkt Köln-Hansaring schwer verletzt. Sie kamen ersten Erkenntnissen zufolge mit einer Teleskopstange an die Oberleitung der Deutschen Bahn, die mit 15.000 Volt unter Spannung stand. Unfallursache ist mutmaßlich ein leichtsinniges Spiel.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge hantierten die beiden 18 bzw. 23 Jahre alten Männer mit der Teleskopstange aus Eisen an einem Baum in der Nähe des Bahndamms. In diesem hingen mehrere Paar Schuhe, die sie einzufangen versuchten. Dabei kamen sie mit der Oberleitung in Berührung und erlitten schwere Stromschläge. Mittlerweile sind sie jedoch außer Lebensgefahr.

Der Bahnverkehr musste während der Rettungsarbeiten für etwa eine halbe Stunde auf der betroffenen Strecke komplett eingestellt werden. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Die Ermittlungen gegen die derzeit nicht vernehmungsfähigen Männer dauern an.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor Leichtsinn! Der Aufenthalt im Gleisbereich oder in der Nähe der Oberleitung ist lebensgefährlich! Wird der Mindestabstand von 1,50 Meter zur Oberleitung unterschritten, kann auch ein Stromüberschlag erfolgen, ohne das die Leitung mit 15.000 Volt berührt werden muss.

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