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GDL: Streiks ab 21. Februar möglich

17.02.11 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer droht ab dem kommenden Montag, 21. Februar, mit Streiks sowohl bei der Deutschen Bahn als auch bei den sechs großen Privatbahnkonzernen Abellio, Arriva Deutschland, Benex, der Hessischen Landesbahn, Keolis und Veolia Verkehr. Die Gewerkschaft will damit die Ski-WM in Garmisch-Patenkirchen abwarten.

Gewerkschaftschef Claus Weselsky kündigte am Rande einer Protestveranstaltung in Berlin an, dass insbesondere die sechs großen Privatbahnen noch eine letzte Chance haben, Streiks abzuwenden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass das nicht passieren wird. Von der kommenden Woche an ist mit Arbeitsniederlegungen zu rechnen.

Die GDL verzichtet jedoch drauf, auch im Schienengüterverkehr zu streiken. Das wird mit dem positiven Verhandlungsverlauf mit den dortigen Eisenbahnverkehrsunternehmen begründet. Allerdings hat die GDL auch erst vor einigen Wochen den Eintritt in ein Schlichtungsverfahren abgelehnt, weil sie damals der Ansicht war, die Verhandlungen mit den Privatbahnen im SPNV laufen konstruktiv – mittlerweile wurden sie für gescheitert erklärt.

Bei den Privatbahnen sieht man das jedoch kritisch. Ulrike Riedel, Arbeitsdirektorin bei Benex: „Es ist schon abenteuerlich, dass die GDL, die sich seit Beginn der Verhandlungen um keinen Millimeter bewegt hat, eine nochmalige Nachbesserung unseres Angebotes als Vorbedingung für weitere Verhandlungen macht. Wir haben mit der EVG ein für alle Seiten akzeptables Niveau erreicht. Die GDL hat als einzige Partei die Teilnahme an der Schlichtung und damit an einem von allen Seiten getragenen Kompromiss abgelehnt.“

Auch ihre Kollegin Ulrike Haber-Schilling, Arbeitsdirektorin bei Veolia Verkehr, hält das Vorgehen der GDL für unseriös: „Die GDL spielt an dieser Stelle sehr unsauber. So akzeptiert die GDL beispielsweise das im Branchentarifvertrag SPNV ausgehandelte Entgeltniveau für den Schienengüterverkehr als angemessen, fordert aber gleichzeitig von den Nahverkehrsunternehmen 105 % DB-Niveau. Ein Abschluss wird nur möglich sein, wenn beide Parteien kompromissbereit sind. Das ist das Wesen von Tarifverhandlungen.“

Bei der Deutschen Bahn hat man für Streiks überhaupt kein Verständnis. DB-Personalvorstand Ulrich Weber: „Die willkürlichen Streikdrohungen müssen endlich eingestellt werden. Das verunsichert völlig unnötig unsere Kunden. Die GDL hat keinen sachlichen Grund, die Deutsche Bahn zu bestreiken. Ich bleibe dabei: Wir wollen und können unsere Verhandlungen über einen Flächentarifvertrag für Lokführer unverzüglich fortsetzen. Wir nehmen Herrn Weselsky beim Wort. Bereits gestern haben wir der GDL drei Termine vorgeschlagen. Denn – anders als die GDL behauptet – unterstützen wir das Ziel eines Flächentarifvertrags.“

Herr Weselsky räume selbst ein, mit der DB AG „gute Fortschritte“ erzielt zu haben. Das Unternehmen zu bestreiken sei daher inakzeptabel. Bei der Deutschen Bahn habe man die Anliegen der GDL stets ernst genommen, vielfach erfüllt und attraktive Angebote gemacht. Dies werde jedoch von der Gewerkschaft nicht ausreichend honoriert.

18 Responses

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  2. Rudolf K. Schiwon
    17.02.11 um 14:51

    Das Verhalten der GDL bleibt rätselhaft. Der Volkswirtschaft wird wegen kleinkarierter Wichtigtuerei u. U. Riesenschaden zugefügt. Hier stimmen die Relationen nicht mehr. Es muss ernsthaft erwogen werden, ob man Dienste, wie die der Bahn nicht wieder verstaatlicht!
    Ich werde, nachdem ich mich bereits für die Geschäftsreise mit der Bahn entschieden hatte, nun in der nächsten Woche den Flieger nehmen.
    R.S. Chefredakteur eines marktführenden Fachmagazins und Mitglied im Deutschen Fachjournalistenverband

  3. Für eine neue Streikwelle fehlt mir jegliches Verständnis.Es ist schlicht unfaßbar,daß tausende von Reisenden als Geiseln genommen werden dürfen (ungestraft) um unbotmäßige Ziele zu erzwingen.Gesetzgeber tut endlich was,schließlich wollt Ihr wieder gewählt werden.
    G.Kunze


  4. Gewerkschaftsloser
    17.02.11 um 18:33

    Die Bahn hat ihrerseits die Gespräche abgebrochen, weil sie nur dann verhandeln will wenn die G6 auch wieder verhandeln. Und ich bezweifele das Herr Weselsky irgend etwas eingeräumt hat, was nicht der Wahrheit entspricht.
    Und das was die DB anbietet ist nur der angeblich ach so tolle Branchentarifvertrag der EVG welcher eine Lohnabsenkung zwischen 6,5 und 10% für die Personale zur Folge hat. Angesichts solcher Zahlen Frage ich nun ob alle Fahrgäste die jetzt meckern im nachinein betrachtet auch Verständis für den Streik der EVG hatten, wo die Mitglieder letzten Endes für eine Verschlechterung ihrer Abreitsbedingungen gestreikt haben! Beim EVG-Streik kam ich mir jedenfalls vor wie in einer Geiselhaft weil dort auch Fahrdienstleiter gestreikt haben und ganze Strekcen unbefahrbar waren, das Geschrei aber nicht so groß war als wenn jetzt das böse Wort Lokführer wieder fällt. Und ich halte es bis heute für sehr fragwürdig das Fahrdienstleiter überhaupt streiken durften zumal das Netz einen Diskrimminierungsfreien Zugang zu gewehren hat.
    Ich finde es schon abenteuerlich und unseriös in Deutschland, wenn Medien und Blogs einerseits die Pressemitteilungen der Bahn zu S21, Müngstener Brücke etc. als Lüge und Propaganda darstellen und entlarven, aber in Sachen Streik und Tarifverhandlungen mit der GDL, der Bahn jedes Wort für bare Münze abkaufen.

  5. Ich finde es lächerlich das immer die Personenzüge bestreikt werden, was bei manchen Arbeitnehmern für bangen um Ihren Job zu bedeuten hat. Sollen halt die Güterzüge bestreikt werden, die wirklich Geld bringen. Da könnte ich mir vorstellen das schneller reagiert wird.


  6. Niklas Luerßen
    17.02.11 um 21:09

    Allerdings sind bei den meisten Güterzugunternehmen die Verhandlungen laut GDL zur vollsten Zufriedenheit immer noch am laufen. Von daher besteht dort keine Streiknotwendigkeit.

    Daß es aufgrund der Haltung der G6 und nachrangig deshalb auch der DB (die wollen nur gemeinsam mit G6 einen BuRa-LfTV-Tarifvertrag mit der GDL unterzeichnen) um Unternehmen des Personenverkehrs handelt, ist für die Fahrgäste bedauerlich, aber wohl nicht zu ändern. Oder wollt ihr der GDL jetzt vorwerfen, daß sie nicht jedes Angebot widerspruchslos schlucken – damit bloß keine Streikgefahr herrscht?

    Auch ich frage mich wie „Gewerkschaftsloser“, warum hier eine Doppelmoral gefahren wird: Beim Warnstreik der damaligen Transnet, wo merkwürdigerweise auch Mitarbeiter von DB Netz mitgemacht hatten, gab es kaum Beschwerden. Aber kaum steht eine mögliche Warnstreikdrohung der GDL im Raum, wird sofort Zeter und Mordio geschrien. So als ob die GDL die Taliban wären und die Transnet/EVG die „guten“ ISAF-Truppen…


  7. Steuerzahler
    17.02.11 um 22:10

    Die (Damen und)Herren Lokomotivführer des Schienenpersonennahverkehrs sollten sich darüber bewusst sein, dass sie von den Steuergroschen der Allgemeinheit bezahlt werden. Die Peanuts der Fahrgeldeinnahmen können wir getrost vergessen.

    Da wäre ein wenig Demut angebrachter, als hochfliegende Träume und der Vergleich mit Verkehrspiloten – wie er gerne kolportiert wird.

  8. Die GDL geht mir tierisch auf den S..k wenn jemand bei einer Privaten Bahn anfängt dann weiß er was er verdient es wird niemand an den Haaren herbeigezogen und jetzt arbeitest du für den Lohn.


  9. Markus F.
    17.02.11 um 22:32

    Ich kann Niklas Luerßen und „Gewerkschaftsloser“ nur zustimmen.

    Während die EVG vom ersten Verhandlungstag im März letzten Jahres an immer wieder mit Streik drohte und nach einem zwei stündigen Warnstreik bereits einknickte, hat die GDL sieben Monate lang verhandelt ohne das Wort Streik einmal zu benutzen. Stattdessen erdreistete sich die Springer Presse vor Weihnachten noch das Gerücht in die Welt zusetzen die GDL würde an Weihnachten streiken. Was völlig aus der Luft gegriffen war und jeglicher Grundlage entbehrte.
    Außerdem ist es mir unverständlich wie die G6/DB-Verhandlungsführer auf die Idee kommen zu sagen: „Die GDL hätte sich besser den Schlichtungsgescprächen anschließen sollen“, was auch ad absurdum war. Scheinbar wissen die Verhandlungsführer nicht, das dazu erstmal die Verhandlungen für gescheitert erklärt werden müssen. Denn zum Zeitpunkt der Schlichtungsgespräche mit der EVG, sah es sehr gut aus, das die GDL ohne Streiks einen Tarifvertrag für alle Lokführer durchsetzen könnte. Den derzeitigen Zustand haben einzig und alleine die G6 und die DB zu verantworten.


  10. Gewerkschaftsloser
    17.02.11 um 22:44

    @Steuerzahler

    Was wäre Ihnen denn lieber:

    a) Die Lokführer müssten neben dem Lohn den sie über die Regionalisierungsmittel vom Steuerzahler bekommen, denn Steuerzahler nocheinmal in Anspruch nehmen wegen zusätzlichen Leistungen nach Hartz-IV bezüglich Wohngeld und Geld für Freizeitvergnügen wie Schwimmen und Sauna beantragen, was unter dem Strich mehr kostet, d aauch Kosten für die Verwaltung der ARGE anfallen,

    oder

    b) Der Steurzahler zahlt direkt über die Regionalisierungsmittel einen vernünftigen Lohn von dem jeder auch Leben kann und wenn er dann mit dem Geld nicht auskommt muss der betreffende halt seine Lebensweise mal überdenken.

    Ich wäre für den zweiten Punkt. Denn damit werden nicht nur die Steuerzahler entlastet sondern auch die Sozialversicherungssysteme bekommen wieder mehr Geld in ihre Kassen und die Konjunktur kann angekurbelt und weiter gehalten werden.

    So wie es jetzt läuft fürht dies zwangsläufig auch zu Altersarmut wenn die (Herren) Lokführer in Rente gehen und trotz des ungesunden Wechseldienstes mit ihrer Rente nicht mehr auskommen. Die Rentenvorsorge, sprich Riester, muss ja auch jeder noch selbst finanzieren. Das geht aber nur wenn auch das Geld dafür dafür da ist. Aber daran denkt wieder keiner in Deutschland.

  11. Bei einem Tochterunternehmen der DBAG als Lokführer mit 30 Berufsjahren zu arbeiten,das seinen Beschäftigten seit Jahren 30% unter
    dem Gehalt der DBAG Lohn zahlt macht doch „richtig Freude“


  12. Steuerzahler
    17.02.11 um 23:10

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie gering die Lokführer ihr Einkommen in der Öffentlichkeit darstellen. Dabei entspricht es doch in ungefähr dem, was ein verbeamteter Lokführer (A4 bis A8) heute verdienen würde.


  13. Jim Knopf
    18.02.11 um 02:16

    Rätselhaft sind die Kommentare von Leuten die ein ungesundes Halbwissen haben.Was würde ein Medienvertreter wohl sagen,wenn sein Arbeitgeber ein Tarifvertrag mit zb. der Ig Bau abschließt und diesen dann für Ihn gültig erklärt.Genau das ist nämlich passiert.Die Privatbahnen haben ein Tarifvertrag mit der EVG abgeschlossen und erklären diesen einfach mal so für die Lockführer gültig obwohl diese in der GDL organisiert sind.Und kommt mir keiner wieder mit dem Argument“wie kann eine so kleine Minderheit“!Das Recht in einer Demokratie gilt für alle und erst recht für Minderheiten.Man könnte meinen hier sehnen sich einige nach der DDR zurück!

    ein verärgerter Lokführer


  14. dr. yukov
    18.02.11 um 11:36

    Ich bin selbst ARBEITNEHMER UND DESHALB IMMER FÜR ARBEITNEHMERINTERESSEN, aber was diese sch..GDL abzieht, ist skandalös. Solche Spartengewerkschaften, die skrupellos die Interessen ihrer verschwindend kleinen Klientel auf Kosten der Allgemeinheit durchsetzen, sollten gesetzlich verboten werden. Eine Gewerkschaft müsste immer eine ganze Branche repräsentieren, gibt es zwei oder mehrere in einer Branche, müsste für alle die Pflicht bestehen, gemeinsam an einem Runden Tisch mit den Arbeitgebern zu verhandeln. Weselsky ist ein arrogantes wichtigtuerisches Ar..ch! Solche hirnfreien Selbstinszenierer gehören mit Fußtritten in die Wüste gejagt. Und meine Herren Lokführer! Wisst ihr, was eine Kassiererin im Supermarkt verdient oder eine Erzieherin im Kindergarten? Ihr seid sowieso schon überbezahlt, dafür dass ihr euch bei herrlicher Aussicht den Arsch in der Fahrerkabine breitsitzen könnt – und im Notfall seid ihr noch zu doof zum Bremsen!Oder besoffen!Ein paar tote Fahrgäste? Macht nischt, Hauptsache die Kohle stimmt!

    ein verärgerter Fahrgast


  15. Niklas Luerßen
    18.02.11 um 18:46

    Ich bin selbst ARBEITNEHMER UND DESHALB IMMER FÜR ARBEITNEHMERINTERESSEN

    Ja, man liests…

    Solche Spartengewerkschaften, die skrupellos die Interessen ihrer verschwindend kleinen Klientel auf Kosten der Allgemeinheit durchsetzen, sollten gesetzlich verboten werden.

    Da das Bundesarbeitsgericht höchstselbst vor einiger Zeit erst die Tarifpluralität zugelassen hatte, fällt dein Wunsch wohl ins Wasser.

    Und meine Herren Lokführer! Wisst ihr, was eine Kassiererin im Supermarkt verdient oder eine Erzieherin im Kindergarten?

    Es ist nicht das Problem der Lokführer, wenn Supermarktkassiererinnen oder Kindergartenerzieherinnen „zu doof“ sind, um sich entsprechend zu organisieren und Tarifforderungen aufzustellen.

    Ihr seid sowieso schon überbezahlt, dafür dass ihr euch bei herrlicher Aussicht den Arsch in der Fahrerkabine breitsitzen könnt

    Soso, 2000-2500 Brutto incl. Zulagen (das macht bei Steuerklasse 1 schon mal knapp nur 1300-1500 Netto) sind also überbezahlt.

    Außerdem geht es hier nicht primär um mehr Geld, sondern den Branchentarifvertrag für Lokführer.


  16. Jürgen E.
    18.02.11 um 21:03

    Die Spannbreite der Bruttolöhne ohne Zulagen bewegt sich von 1.967,00 € in LF6, Stufe 1 bis 3.121,00 € in LF 2, Stufe 6

    Die Einteilung in die LF-Klassen geschieht nach der gestellten Aufgabe, die Stufe richtet sich nach der Berufserfahrung.

    Die Mehrheit der Streckenlokomotivführer dürfte in LF5 zu finden sein und je nach Dienstjahren (im Fünfjahresrhythmus)zwischen 2.195,00 € und 2.655,00 € Brutto zzgl. Zulagen erhalten.

    Quelle: http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/bahn/lf?id=bahn-lf&matrix=1


  17. Hans-Jürgen P.
    19.02.11 um 16:02

    die heute aus Politik sich über einen Streik der Lokführer beschweren – hätten damals dafür sorgen können das Lokführer weiter verbeamtet werden .
    Die EVG hat beim letzten Streik sogar Fahrdienstleiter streiken lassen – obwohl dieser von Streckenausschreibungen nicht betroffen ist.
    wollt Ihr noch mehr Argumente


  18. Steuerzahler
    19.02.11 um 19:13

    @ Hans-Jürgen P.

    Verbeamtung der Lokführer? Wie soll das bei einem privatwirtschaftlich operierenden Unternehmen funktionieren? Oder soll der ganze Laden wieder eine Behörde werden (unter Enteignung der Mitbewerber Abellio, Arriva, Benex) usw.?

    Einige ewig Gestrige werden jetzt ganz laut JAAAA! brüllen. War es doch nicht schön für die Beamten dort? Keine Spur von Wettbewerb, ein sicherer Arbeitsplatz bis zur Rente usw. Aber das sie auf Kosten der Steuerzahler, die sich tagtäglich um ihren Arbeitsplatz sorgen mussten und müssen, eine ruhige Kugel geschoben haben, hat sie nicht interessiert. Aber es hilft nichts, es gibt keinen Weg zurück!

    Merke: Die Personalkosten bei der Bundesbahn waren höher als der Umsatz und das Streikverbot für Beamte beginnt auch langsam zu wackeln!

    Dann lieber jedes Jahr einen Streik der sich selbst überschätzenden Lokführer. Hoffentlich bleiben die Arbeitgeber hart und die GDL beißt auf Granit. Anders wäre nämlich schlecht, denn wenn der Staat kein Geld mehr für den Nah- und Regionalverkehr bereitstellen kann, stehen die Züge ohnehin still und die Lokführer dürfen nicht mehr mit ihren Zügen spielen :-(

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