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München: S-Bahnstation Westkreuz wird barrierefrei

26.01.11 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Vom kommenden Samstag (29. Januar) an wird die Münchener S-Bahnstation Westkreuz unter rollendem Rad barrierefrei ausgebaut. Die Bauarbeiten sollen Anfang kommenden Jahres beendet sein. Zeitweise kann es während der Bauarbeiten zu Einschränkungen auf den Linien S 6 und S 8 kommen. Die Investitionssumme beträgt rund 3,2 Millionen Euro.

Die Bahnsteige werden von derzeit 76 Zentimeter auf 96 Zentimeter über Schienenoberkante erhöht. Dadurch können die Triebzüge vom Typ ET 423 stufenfrei vom Bahnsteig erreicht werden. Dazu kommt ein Blindenleitsystem, das Menschen mit eingeschränkten Wahrnehmungsfähigkeiten den Weg zur Bahn erleichtert.

Mit Beginn der ersten Bauphase treten folgende Einschränkungen auf:

Von Samstag, 29. Januar 2011 (ca. 21.30 Uhr) bis Montag, 31. Januar 2011 (ca. 3.00 Uhr) werden die S-Bahnen der Linie S 6 von Pasing bis Planegg sowie die S-Bahnen der Linie S 8 von Pasing bis Neuaubing durch Busse ersetzt. Die S 6 entfällt zwischen Pasing und Ostbahnhof, die S 8 verkehrt zwischen Neuaubing und Herrsching nur im Halbstundentakt.

In den anschließenden fünf Wochen verkehren in den Nächten Montag/Dienstag bis Donnerstag/Freitag (31.1.- 4.2., 7.-11.2. und 14.-18.2.) sowie in den Nächten Sonntag/Montag bis Donnerstag/Freitag (20.-25.2. und 27.2.-4.3.) von ca. 21.30 Uhr bis 2.00 Uhr die S-Bahnen der Linie S 6 zwischen Ostbahnhof und Tutzing und der Linie S 8 zwischen Pasing und Herrsching nur alle vierzig Minuten.

Die Fahrgastinformation erfolgt anhand von Lautsprecherdurchsagen und Aushängen an den Bahnhöfen. Weitere Informationen sind im Internet unter www.s-bahn-muenchen.de oder auch im Videotext des Bayerischen Fernsehens auf Tafel 899.

Ein Kommentar

  1. S BAHN IDIOTIE:

    Der Umbau am Westkreuz und woanders mit Milliardenaufwendungen für 1000 bayerische Bahnhöfe ist VERRÜCKT, denn man kann uns Rollstuhlfahrern auch mit wenigen Millionen Euro helfen:

    1: Am Westkreuz wurde vor Monaten der Gleiskörper erneuert, und man hätte das Gleis tiefer legen können.
    2: Es genügen an bestimmten Stellen der Bahnhöfe Auffahrtsrampen für uns Rollstuhlfahrer dort, wo auch der Zug mit den entsprechenden Rollstuhl-Abteils zu halten hat.
    3: Es sind wegen den langen Umbauarbeiten die Zugänge in der Zeit für uns gesperrt.
    4: Anwohner können wg den Nachtarbeiten nicht mehr schlafen. Hotels machen dicht!

    MAN SIEHT WIE UNSERE FÜHRUNGSKRÄFTE ARBEITEN … wie SCHILDBÜRGER!

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