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Mehr Sicherheitskräften in den Zügen der Deutschen Bahn

25.01.11 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Die Deutsche Bahn plant, im Jahr 2011 deutlich mehr Sicherheitspersonal in den Zügen einzusetzen als im Vorjahr. Das Personal bei DB Sicherheit wird um 500 Mitarbeiter auf 3.700 aufgestockt. Damit will man auf das gesamtgesellschaftliche Problem der Gewalt im öffentlichen Raum reagieren. Die Maßnahme ist Teil des neuen Konzeptes „Sicherheit Plus“.

„Statistisch gesehen ist die Bahn schon heute viel sicherer als andere Bereiche des öffentlichen Raums. Für uns ist jedoch jede Tat eine zu viel“, sagt Gerd Becht, als für die Konzernsicherheit verantwortlicher DB-Konzern-Vorstand. „Wir wollen den Kunden und Mitarbeitern aber neben objektiver Sicherheit gerade in den Abend- und Nachtstunden auch ein deutlich besseres Sicherheitsgefühl vermitteln“, so Becht weiter.

In diesem Jahr sollen Sicherheitsstreifen insgesamt rund 4,5 Millionen Stunden auf Bahnhöfen und in Zügen verbringen. Das entspricht einer Steigerung von über zehn Prozent. Neben dem rein zahlenmäßigen Mehreinsatz von Sicherheitskräften basiert das neue Sicherheitskonzept „Sicherheit plus“ auch auf einem weiterentwickelten Einsatzkonzept, das auf einer Kombination aus fest definierten Präsenzkräften und mobilen Streifen bestehen soll.

Bahnhöfe und Züge sind statistisch gesehen heute schon deutlich sicherer als andere Teile des öffentlichen Raums. Pro 100.000 Einwohner in Deutschland weist die Kriminalitätsstatistik rund 7.400 Straftaten aus. Bei der Bahn werden pro 100.000 Reisende weniger als zwanzig Straftaten registriert.

Ein Kommentar


  1. Jürgen E.
    25.01.11 um 18:57

    Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast ;)

    Bei den genannten 7,4% Straftaten auf 100.000 Einwohner sind aber auch alle Wohnungs- oder Fahrzeugeinbrüche, Fahrzeugdiebstahl, Betrügereien, Drogendelikte, etc. enthalten, die kein konkrete Gefahr für die persönliche Sicherheit darstellen. Bei den 0,02% der Straftaten innerhalb des Bahnbereichs geht aber in den meisten Fällen eine Gefährdung für die Fahrgäste aus.

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