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Verkauf von Arriva-DE offiziell bestätigt

09.12.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Auch der Metronom gehört zu Arriva-DEDer Aufsichtsrat der Deutschen Bahn hat dem Weiterverkauf der deutschen Arriva-Aktivitäten offiziell zugestimmt. Käufer ist ein von der italienischen Staatseisenbahn Ferrovie dello Stato SpA geführtes Konsortium gemeinsam mit dem Finanzinvestor Cube Infrastructure. Das Gremium folgte der Empfehlung des Bahnvorstandes, die Transaktion soll vorbehaltlich der kartellrechtlichen Freigabe im ersten Quartal 2011 erfolgen.

Bis zum endgültigen Verkauf erfolgt die Unternehmensführung der deutschen Arriva-Aktivitäten unabhängig von der Deutschen Bahn. Zwischen den Unternehmen wurde eine Informationssperre verhängt. Diese hatte den britischen Verkehrskonzern in diesem Jahr übernommen, muss sich allerdings vom Deutschland-Geschäft trennen. Arriva ist der größte Zukauf in der Geschichte der Deutschen Bahn AG.

Bahnchef Rüdiger Grube: „Der gebotene Preis war für uns neben der Erfüllung der EU-Anforderungen an den Käufer das ausschlaggebende Kriterium.“ „Mit der jetzt gefällten Entscheidung wurde nicht nur die Auflage der Europäischen Kommission fristgerecht erfüllt, sondern auch eine gute Lösung für Arriva Deutschland erreicht.“

Arriva hat in Deutschland etwa 3.100 Mitarbeiter. 2009 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 460 Millionen Euro. Über die Details des Kaufvertrages, insbesondere über den Kaufpreis, haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Bild: Deutsche Bahn AG

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