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Positive Zwischenbilanz beim Sicherheitsdienst der Saarbahn

15.12.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Seit Mitte September, also rund drei Monate, setzt die Saarbahn in ihren Bahnen abends und nachts Sicherheitspersonal ein. Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Und die fällt für Betriebsleiter Michael Irsch positiv aus: „Wir haben mit dem Einsatz der Sicherheitsleute durchweg positive Erfahrungen gemacht. So haben sich schon viele Fahrgäste gemeldet, die diesen Service gelobt haben und sich nun noch sicherer fühlen.“

Die häufigsten Anlässe zum Einschreiten sind kleinere Verstöße gegen die Beförderungsbedingungen, wie z.B. zu laute Musik, hochlegen der Füße auf andere Sitze und Alkoholkonsum. Das Personal hilft aber auch gerne Menschen mit Mobilitätseinschränkungen beim Ein- und Aussteigen in die Züge.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Sicherheitskonzeptes ist die Videoüberwachung an wichtigen Umsteigehaltestellen sowie die Videoaufzeichnungen in den Saarbahnzügen. Die Kameras speichern die Daten für eine bestimmte Zeit auf einer Festplatte. Diese Kameraüberwachung wird künftig auch in Bussen, die neu angeschafft werden, installiert.
Alle Stadtbahnen und innerstädtischen Haltestellen sind zudem mit verschiedenen, leicht zugänglichen und einfach zu bedienenden Notrufeinrichtungen ausgestattet.

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