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Mappus lehnt Verantwortung für den 30. September ab

23.12.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) hat die Verantwortung für den Polizeiterror des 30. Septembers im eigens dafür eingerichteten Untersuchungsausschuss des Landtags abgelehnt. Ein Gespräch, das der Ministerpräsident noch einen Tag zuvor mit hochrangigen Polizisten geführt hat, sei völlig ohne jede Anweisung verlaufen.

Auch Vorwürfe, wonach er mit Ausdrücken wie „Berufsdemonstranten“ oder „Fortschrittsverweigerern“ für eine aufgeheizte Stimmung gesorgt habe, hält der bislang einzige Ministerpräsident in der Geschichte des Landes, der nie vom Volk gewählt wurde, für unangebracht. Er könne nicht erkennen, dass er sich „martialisch“ geäußert habe.

3 Responses


  1. Jan Preußen
    23.12.10 um 08:10

    Hmm, irgendwie fehlt mir da offenbar etwas Wissen:
    Wie ist Mappus denn MP geworden, wenn nicht durch eine Wahl?


  2. Stefan Hennigfeld
    23.12.10 um 11:01

    Bei der letzten Landtagswahl hat sich die Bevölkerung für Oettinger entschieden. Ob sie auch Mappus haben will, entscheidet sich am 27.3.

  3. Es verwundert mich sehr, dass Sie sehr leichtfüßig von Polizeiterror sprechen. Da versuchen viele hundert oder gar tausend Menschen erste Baumaßnahmen eines genehmigten Bauprojektes zu verhindern, die Polizei fordert mehrfach die Blockierer und Besetzer auf den benötigten Raum freizugeben und kündigt bei Nichtbefolgen schärfere Maßnahmen an und Sie sagen da mal soeben Polizeiterror! Ich kenne solche Wahrheitsverdrehungen aus linksradikalen Postillen aber eine Eisenbahnzeitschrift ? Das verwundert mich doch sehr Herr Hennigfeld. Und noch eines, der Ministerpräsident wird nicht von der Bevölkerung gewählt sondern von den oder der Regierungspartei ernannt.
    Mit Grüßen eines häufigen Bahn- und Fahrradfahrers aus Stuttgart,
    GustavG

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