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GDL: Keine Streiks zur Weihnachtszeit

03.12.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Die Bundestarifkommission der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat in dieser Woche in Dortmund getagt, um über die bisherigen Verhandlungen zur Einführung des Bundesrahmen-Lokomotivführertarifvertrages (BuRa-LfTV) zu beraten. Die Kernbotschläft lässt Fahrgäste aufatmen: Die GDL wird ihre Mitglieder auf absehbare Zeit nicht zu Streiks aufrufen – auch nicht während der Weihnachtsfeiertage.

Die Gewerkschaft verhandelt derzeit mit den sechs großen Privatbahnen Abello, Arriva, Benex, HLB, Keolis und Veolia über die Einführung eines einheitlichen Tariflohnes für alle Lokomotivführer. Teil der Vereinbarung soll auch eine verbindliche Personalübernahme sein, wenn auf einzelnen Linien oder Teilnetzen die ausführenden Eisenbahnverkehrsunternehmen wechseln.

„Der Knackpunkt wird sicherlich die Entgelthöhe sein“ sagt GDL-Chef Claus Weselsky. „Hier muss eindeutig mehr Dynamik rein. Die Arbeitgeber sind gehalten, in den kommenden Tarifverhandlungsrunden Angebote auf dieser Basis vorzulegen. Darauf legt die Tarifkommission besonderen Wert.“

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