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Bogestra beschafft zehn neue Busse für Witten

25.12.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Seit dieser Woche sind bei der Bogestra in Witten zehn neue Busse im Einsatz. Die Fahrzeuge wurden über die Einkaufsgenossenschaft Kooperation östliches Ruhrgebiet (KöR) bestellt. Schon seit der Jahrtausendwende erfolgt die Busbeschaffung von Bogestra, DSW 21, HCR und Vestischer gemeinsam. Diesmal handelt es sich um rund 18 Meter lange Gelenkbusse, die auf der „Linie“ 320 sowie auf den Linien 376 und 378 zum Einsatz kommen.

Die neuen Fahrzeuge des Herstellers Mercedes-Benz verfügen über etwa 300 PS und erfüllen die Abgasnorm EEV. Dabei handelt es sich um die strengste zur Zeit bekannte Norm, so dass die Busse besonders wenig Schadstoffe ausstoßen. Sie verfügen über einen konventionellen Dieselantrieb. Von den fünf Hybridbussen der Bogestra ist einer beständig in Witten unterwegs.

Standardmäßig verwendet das kommunale Verkehrsunternehmen seit einigen Jahren Allwetterreifen mit M&S-Symbol. Das wird auch bei diesen Fahrzeugen der Fall sein. Mit der Anschaffung der neuen Gelenkbusse werden einige Fahrzeuge aus dem Jahr 1997 ausgemustert. Die neuen verfügen über Videoüberwachung und Klimaanlage sowie eine Rampe für mobilitätseingeschränkte Kunden.

2 Responses


  1. dbfan 2011
    25.12.10 um 12:46

    Nach 13-14 Jahren werden also die alten 1997er ausgemustert. Das ist eigentlich auch gut, bezüglich Umweltschutz, Komfort, Technik… Ganz anders ist das ja bei den meisten, alten Loks der DB: die Baureihen 110, 113, 115 zum Beispiel, die allesamt in den 1950er Jahren gefertigt wurden, fahren heute immer noch. Bei den 115er sogar noch die erste oder zweite Bauserie. Aber das ist ja eigentlich auch was anderes. Bei alten Loks (egal ob Diesel o. Ellektro) ist es nicht schlimm, wenn die schon 50 Jahre oder älter sind. Die Fahrmotoren funktionieren noch (fast) genauso gut wie früher und die restliche Technik lässt ja auch erneuern. Ich wollte eigentlich auch nur drauf hinweisen, was es für Unterschiede bei der Lebensdauer von Fahrzeugen gibt.

  2. Ich denke, der Ennepe-Ruhr Kreis geht den falschen Weg, weiterhin alles mit der Bogestra zu tun. Die Bogestra ist ein Bochum/Gelsenkirchener Unternehmen und kann vielleicht die 310 bis Witten fahren, aber dann ist auch bitte Schluß! Statt dessen sollte ein auf und für Witten angemessenes Busnetz entwickelt werden, das der Kreis dann ausschreiben sollte. Das ist auch wirtschaftlicher als die jetzige Situation mit unkalkulierbaren Kosten für die Allgemeinheit.

    Die Frankfurter gehen mit ihrem TraffiQ-Aufgabenträger einen guten Weg. Sowas sollte Witten auch machen. Es dürfte für die Fahrgäste und die Steuerzahler definitiv besser sein als diese Halbbehörde Bogestra.

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