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Stern-Vorwürfe: Bahn streitet alles ab

18.11.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Die Deutsche Bahn hat die Vorwürfe des Sterns zurückgewiesen, dass das Eisenbahnbundesamt die finanzielle Baufreigabe für die Neubaustrecke Wendlingen – Ulm einkassiert habe. Tatsächlicher Grund sei ein unterschiedlicher Bearbeitungsstand gewesen. Der Stern versuche – so die Bahn – „mit unsachlichen und irreführenden Darstellungen Stimmung gegen das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm zu machen“.

Die Kosten werden definitiv 2,89 Milliarden Euro nicht übersteigen, ganz gleich, durch was für porösen Karst gebohrt werden müsse. Von den Veränderungen einzelner Kostenposten sei die Gesamtfinanzierung unberührt. Auch die Inbetriebnahme sowohl des unterirdischen Durchgangsbahnhofes als auch der „dazugehörigen“ Neubaustrecke im Dezember 2019 seien ambitioniert, aber nach wie vor realistisch.

2 Responses

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  2. Matthes Weiss
    18.11.10 um 09:22

    Bitte was?! Unterschiedlicher Bearbeitungsstand?

    Soll bei der Ausführung derart von dem Planungsstand abgewichen werden mit dem die BifH beantragt wurde? (Was im übrigen Sinn und Zweck der BifH ad absurdum führen würde…)

    Weiß das EBA als Planfeststellungsbehörde nicht, was genau gebaut werden soll(also planfestgestellt ist)? Oder gibt es hier auch „unterschiedliche Bearbeitungsstände“?

    Oder will man die Öffentlichkeit inzwischen komplett verkohlen?

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