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Mitteldeutsche Regiobahn mit zufriedenen Fahrgästen

04.11.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Die Mitteldeutsche Regiobahn hat erstmals eine Kundenumfrage gestartet, um ein ungeschminktes Urteil aus erster Hand zu erfahren: Wie zufrieden sind die Kunden mit dem privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen, das zum französischen Veolia-Konzern gehört? „Das Ergebnis ist durchaus positiv“ sagt Geschäftsführer Dirk Bartels. „85% unserer Fahrgäste sind mit uns zufrieden.“

Bartels will das Qualitätsniveau halten. Als besonderen Ansporn sieht er die sieben Prozent der Fahrgäste an, die mit der Leistung der Mitteldeutschen Regiobahn unzufrieden sind. „Die Kritipunkte nehmen wir zum Anlass für Überprüfungen.“ Das Personal wird dabei überwiegend als freundlich, hilfsbereit und kompetent beschrieben. Der zuschlagfreie Fahrscheinverkauf im Zug ist für die meisten Fahrgäste ebenso ein besonderer Vorteil wie Sauberkeit und Pünktlichkeit der Züge.

Der größte Kritikpunkt sind die teilweise zu geringen Kapazitäten, etwa zwischen Leipzig und Wurzen oder zwischen Leipzig und Delitzsch. Dafür ist jedoch nicht das Eisenbahnverkehrsunternehmen zuständig, sondern der Aufgabenträger, die den Leistungsumfang festlegt. Bartels: „Es gibt Vorgaben unseres Auftraggebers, die wir einhalten. Falls diese nicht ausreichen, werden wir uns beim ZVNL für eine Verstärkung des Angebotes einsetzen.“

Ein Kommentar


  1. Jürgen E.
    04.11.10 um 19:08

    Der größte Kritikpunkt sind die teilweise zu geringen Kapazitäten, etwa zwischen Leipzig und Wurzen oder zwischen Leipzig und Delitzsch. Dafür ist jedoch nicht das Eisenbahnverkehrsunternehmen zuständig, sondern der Aufgabenträger, die den Leistungsumfang festlegt. Bartels: „Es gibt Vorgaben unseres Auftraggebers, die wir einhalten. Falls diese nicht ausreichen, werden wir uns beim ZVNL für eine Verstärkung des Angebotes einsetzen.“

    Das ist ein Punkt, den die Eisenbahnverkehrsunternehmen stärker kommunizieren müssen, weil Otto Normalverbraucher nicht wissen kann.

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