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London: W-LAN-Testbetrieb in der U-Bahn

03.11.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

W-LAN im London UndergroundDer britische Telekommunikationskonzern BT hat am vergangenen Montag mit dem Testbetrieb des Underground W-LAN in der Londoner U-Bahn begonnen. An der Station Charing Cross können sich Fahrgäste, die auf ihren Zug warten, kostenlos mit Laptops und internetfähigen Mobiltelefonen einloggen und die Wartezeit online verbringen. Bis zu den Olympischen Sommerspielen 2012 soll W-LAN in ganz London verfügbar sein.

Dieses Ziel hat Londons Bürgermeister Boris Johnson (Tories) bereits im Frühjahr ausgegeben. Zunächst wird der Testbetrieb für Kunden des Betreibers BT kostenlos sein, ebenso für Kunden von O2, Tesco Mobile, Vodafone und Orange, wenn im jeweiligen Tarif eine W-LAN-Option vorhanden ist. Andere Interessenten benötigen einen Voucher für den Dienst BT Openzone. Ob des Engagement wirklich auf die gesamte U-Bahn ausgeweitet wird, hängt auch von den Ergebnissen dieses Testbetriebs ab.

Bild: Transport for London

6 Responses


  1. DB_Fan 2010
    03.11.10 um 17:00

    Das ist Geldverschwendung! Ich glaube, die meisten Fahrgäste dort verbringen nur wenig Zeit in den Stationen. Deshalb ist es nicht unbedingt nötig.


  2. Clemens Kistinger
    03.11.10 um 17:32

    Dadrüber kann man sich streiten, zumal ja nicht nur die Stationen, sondern auch die U-Bahn an sich versorgt werden soll. Da viele Fahrgäste dort viel Zeit täglich verbringen, kann sich das schon lohnen ;)


  3. DB_Fan 2010
    03.11.10 um 17:50

    W-Lan lohnt sich meiner Meinung nach aber nur, wenn die Leute sich mehr als 10 Minuten dort aufhalten. Aber ist ja nicht mein Geld, nicht mein Land und nicht mein Verkehrsunternehmen.


  4. DB_Fan 2010
    03.11.10 um 19:38

    ZU Jürgen E.:
    Wenn bei den Tests ein positives Ergebnis rauskommt, kann die Londoner U-Bahn W-LAN ja ruhig einführen. Wenn aber z.B. nur jeder zehnte Fahrgast den Service nutzt, ist es eigentlich nicht wirtschaftlich. Es kommt also auf die Bedürfnisse der Fahrgäste an und nicht auf die Ideen von „Geld-Machern“!

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