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Bahnübergang in Köln-Höhenhaus öffnet sich vor Zugfahrt

06.11.10 (Allgemein) Autor:Test Kunde

Laut Berichten des Kölner Stadtanzeigers (KSTA) kam es am Donnerstag, den 4. November 2010, in Köln-Höhenhaus zu einer kritischen Situation an einem Bahnübergang. Dieser habe sich geschlossen und dann nach einiger Zeit wieder geöffnet, ohne, dass eine Zugfahrt stattgefunden habe. Kurz später, als ein LKW gerade den Übergang passieren wollte, sei dann eine Regionalbahn der Linie RB48 auf dem Weg von Wuppertal nach Bonn ohne Halt über den Bahnübergang gerast. Die Züge dieser Linie werden zeitweise über die Güterstrecke umgeleitet, wo dieser Bahnübergang liegt.

Die genaue Unfallursache ist unklar, die DB findet den Vorfall „unerklärlich“. Die Behörden untersuchen den Sachverhalt. Bis zu endgültigen Klärung werden Mitarbeiter der DB den Überweg beobachten und gegebenenfalls sichern.

8 Responses


  1. Signalhorn
    06.11.10 um 16:12

    Ich kann mir gut vorstellen, dass es ein technischer Defekt war. Das ist natürlich sehr gefährlich, zumal die Züge ohne betägtigtes Signalhorn über den Bahnübergang fahren. Hoffentlich passiert dies nicht bei baugleichen Schranken.


  2. Signalhorn
    07.11.10 um 12:12

    Das ist aber nicht bei beschrankten Bahnübergängen der Fall, oder?

  3. So ein Vorfall ist extrem unwahrscheinlich, da muss ein halbes Dutzend Sicherheitssysteme versagt haben. Also, keine Sorge^^ So was passiert alle paar Jahre hoechstens.

  4. Weiss nicht wie es in Deutschland ist, aber in der Schweiz gibt es Niveauübergänge (Schranken) die zeitgesteurt sind. Hält der Lokführer auf der Strecke (Notbremse gezogen, Fahrzeugstörung usw) kann der Lokführer leicht vergessen das die Schranken nach einer kurzen Zeit wieder öffnen.


  5. Signalhorn
    08.11.10 um 17:37

    Das ist eigentlich ziemlich unsicher. Notbremsen, Fahrzeugstörungen usw. treten ja auch nicht allzu selten auf.

  6. Das gibt’s in den alten Bundeslaendern auch, die Grundstellerzeit, hat die Autlobby durchgedrueckt. Daher gilt: Haelt der Zug an oder bremst unter 20 km/h ab, hat der Tf den Bahnuebergang als ungesichert zu betrachten, sprich: Vor dem Bue anhalten, HET bedienen, wenn das nix bringt, Achtungspfiff (Zp1) geben, langsam bis Strassenmitte, dann zuegig raeumen.


  7. Signalhorn
    09.11.10 um 15:20

    In diesen Bundesländern sollten die die Technik mal auffrischen. Wir sind ja schließlich im 21. Jahrhundert und nicht in der Steinzeit. (Mit `Steinzeit´ meine ich die Anfänge der Eisenbahn).

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