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VRR unterstützt Finale des Poetry Slam 2010

06.10.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr unterstützt das zwischen dem 10. und 13. November im Ruhrgebiet stattfindende Finale des diesjährigen Poetry Slam. Die Veranstaltungen finden in Bochum, Duisburg, Essen, Herne und Oberhausen statt und sind im Rahmen des Programmpunktes Sprache erfahren Teil des Kulturhauptstadtjahres Ruhr 2010. Zum insgesamt 14. Finale werden 250 Dichterinnen und Dichter erwartet.

Die bekannte WDR-Moderatorin Asl? Sevindim ist künstlerische Direktorin der Ruhr 2010 GmbH und freut sich besonders auf den Poetry Slam: „Poetry Slam stellt die lebendige Verbindung zwischen dem Poeten und seinem Publikum her. Der Gedanke des Wettstreits und die Offenheit für jegliche literarische Gattung erzeugen eine ganz eigene Stimmung und machen Sprache und Lyrik unmittelbar erlebbar.“

Aber auch VRR-Chef Martin Husmann ist zufrieden: „Über das ganze Jahr haben wir positive Rückmeldungen auf unser Engagement für den SLAM2010 erhalten. Bei verschiedenen Veranstaltungen haben auch wir inzwischen Poetry Slam kennen- und lieben gelernt und fiebern dem Finale in der Jahrhunderthalle entgegen.“

3 Responses


  1. Bahnkunde
    06.10.10 um 19:36

    Anstatt sowas nutzloses zu machen sollte der VRR der Eurobahn endlich mehr Linien geben und der DB alle Linien entziehen, damit Privatbahnen die Linien mit attraktiven und modernen Triebwagen betreiben können. Außerdem müssen die Aufgabenträger dafür sorgen dass keine Direktvergaben mehr erfolgen, damit wir nie wieder in den ehlenden Bundesbahnsumpf zurückfallen. Alle Linien müssen konsequent im Wettbewerb vergeben werden.

    Für mehr Wettbewerb, damit das Bahnangebot für die Kunden attraktiver wird und dieses wieder öfter nutzen und so die Arbeitsplätze der Eisenbahner nachhaltig gesichert sind

  2. @Bahnkunde Du widersprichst dir doch selber: Es sollen keine Direktvergaben mehr erfolgen, aber der DB alle Linien entzogen und der Eurobahn mehr Linien geben. Wie soll das gehen? Was, wenn die DB bei der dafür notwendigen und von dir ja geforderten Ausschreibung gewinnt? Soll man dann die Ausschreiben annulieren? Oder den nächsten Bieter (der dann aber teurer wäre) zum Zuge kommen lassen?
    Moderne und attraktive Fahrzeuge kann man auch von der DB fordern, wenn es im Vertrag so vorgesehen ist.


  3. Stefan Hennigfeld
    08.10.10 um 08:25

    Ich ergänze mal: Wenn wir uns Linien wie den (heutigen) RE 2 und die RB 42 ansehen, dann sehen wir, daß auch die DB Leistung bringen kann, wenn die Verträge entsprechend abgefaßt sind. Saubermachen muß billiger sein als Schlechtleistungen, dann klappt das. Ob die Züge rot, gelb, silber, blau oder grün sind, spielt aus Fahrgastsicht letzlich keine Rolle.

    Wohl aber sollten wir uns mal darüber unterhalten, daß die französische Staatsbahn gemeinsam mit einem der französischen Regierung nahestehenden Mischkonzern stark auf den deutschen Markt drängen, ihren eigenen Markt jedoch abschotten. Natürlich kann die Lösung nicht das sein, was der VRR (notgedrungen) macht, den eigenen Markt auch abschotten, sondern es muß endlich EU-weite Marktöffnungen geben. Aus deutscher Fahrgastsicht ist es eine erfreuliche Entwicklung, daß wir EVU wie die Nordwestbahn oder die Eurobahn haben – aber die faire Chance, die sich zuletzt die niederländische Staatsbahn (unter dem Namen Abellio) in Deutschland vor nationalen Stellen erstritten hat, die muß die DB mit Arriva im europäischen Ausland auch haben.

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