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Robin Wood wehrt sich gegen Bezeichnung „Berufsdemonstranten“

02.10.10 (Allgemein) Autor:Test Kunde

Der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus hatte dem Online-Portal der Zeitschrift „Focus“ ein Interview gegeben, in dem er unter anderem gegen „Berufsdemonstranten, zum Beispiel von Robin Wood“ wetterte und außerdem behauptete, dass die Demonstranten sehr gewaltbereit seien. Die Initiative „Robin Wood“ hat daher nun dem Ministerpräsidenten eine Unterlassungserklärung zustellen lassen.Durch diese wird er aufgefordert, die Behauptung, dass es Berufsdemonstranten geben würde, nicht mehr zu verwenden. Wenn die Erklärung nciht fristgerecht unterschrieben wird, plant Robin Wood gerichtlich gegen Stefan Mappus vorzugehen.

Nötig geworden sei der Weg, da der Ministerpräsident nach der Veröffentlichung des Interviews nicht auf die öffentliche Aufforderung des Vereins reagiert habe und dieser solche Unwahrheiten nicht dulden könne. Das Ziel solcher Aussagen sei eine Spaltung der Bevölkerung und eine Diskreditierung der Demonstranten.

3 Responses

  1. „die Behauptung, dass es Berufsdemonstranten geben würde“ – und für so einen polemischen aber harmlosen Satz strengt Robin Wood eine Unterlassungserklärung an?


  2. Clemens Kistinger
    02.10.10 um 11:53

    Naja, wenn der Satz schon mehrfach gefallen ist, ist es irgendwann eben nicht mehr nur noch ein harmloser Satz…

  3. Hallo,

    der Satz ist eben nicht harmlos. Stefan Mappus hatte ihn wahrscheinlich verwendet, um den Widerstand gegen S21 zu spalten und zu kriminalisieren.

    Wir sind ein Basisdemokratischer Verein und die Aktiven vor Ort arbeiten ehrenamtlich, da empfindest du es schon als Beleidigung, wenn unterstellt wird, du würdest Geld erhalten und würdest es nicht ernst meinen. Mir ging es so.

    Mit diesen Äußerungen hat Herr Mappus ja wahrscheinlich auch den Polizeieinsatz am Donnerstag vorbereiten wollen. Im nächsten Satz spricht er ja von zunehmender Gewalt auf Seiten der Demonstranten….

    Das Wort der „Berufsdemonstranten“ ist von ihm und auch vom Innenminister nicht mehr gefallen – insofern haben wir es ihm genommen – und somit eine Möglichkeit weiter gegen die S21-Gegner_innen zu polemisieren.

    Gruß Daniel von ROBIN WOOD

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