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Bund und Bahn wollen mehr Sicherheit im SPNV

22.10.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Mitarbeiter von DB SicherheitAnlässlich der Sicherheitskonferenz Bahn 2010 erklärten Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und Bahnchef Rüdiger Grube, dass sie die Sicherheit im deutschen SPNV weiter verstärken wollen. Zu diesem Anlass wird die Bahn 300 zusätzliche Sicherheitskräfte einstellen, die schwerpunktmäßig zur Tagesrandlage auf Strecken eingesetzt werden, deren Verkehrsverträge keine konkreten Vereinbarungen über Sicherheitsleistungen beinhalten.

„Die Bahn ist schon heute viel sicherer als die meisten anderen öffentlichen Räume – das ist statistisch belegt“ sagt Bahnchef Grube nicht ohne Stolz. Dennoch: „Für uns ist jede Tat eine zu viel, deshalb sorgen wir für noch mehr Sicherheit.“ 31 Millionen Euro sollen investiert werden, um Straftaten in Zügen und auf Bahnhöfen noch weiter zu verringern bzw. die Aufklärungsquote zu erhöhen.

Der Bundesinnenminister lobt das Engagement der Bahn: „Sowie die Bundespolizei die öffentliche Sicherheitsvorsorge im Bereich der Bahn unter anderem durch hohe Präsenz kompetent wahrnimmt, wird die Deutsche Bahn AG durch ihr Vorhaben ihrer Verantwortung im Bereich der unternehmerischen Sicherheit voll gerecht. Beides bedingt einander – und gemeinsam wird so das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger weiter gestärkt.“

Künftig sollen Mitarbeiter von DB Sicherheit – wie uniformierte Polizisten – kostenlos in ihrer Unternehmensbekleidung mit dem ÖPNV zur Arbeit fahren können. Eine Vereinbarung mit dem Bundesfinanzministerium regelt, dass diese Fahrten auch nicht als geldwerte Leistungen versteuert werden müssen.

Bild: Deutsche Bahn AG

Ein Kommentar


  1. Jürgen E.
    22.10.10 um 09:14

    „Die Bahn ist schon heute viel sicherer als die meisten anderen öffentlichen Räume – das ist statistisch belegt“ sagt Bahnchef Grube nicht ohne Stolz.

    Statistik hin oder her, der Bürger empfindet es subjektiv anders.

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