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Architekturpreis für ZOB Poppenbüttel

22.10.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

ZOB PoppenbüttelAm gestrigen Donnerstag (21. Oktober) wurde die Busumsteigeanlage Poppenbüttel zum Bauwerk des Jahres 2009 des Architekten- und Ingenieurvereins Hamburg gekürt. Mit diesem Preis werden alljährlich besondere Bauwerke an der Waterkant prämiert. Der Busbahnhof Poppenbüttel wird von der Hamburger Hochbahn betrieben und ist im Oktober 2009 nach rund zweijähriger Bauzeit dem Verkehr übergeben worden.

Dabei erhielt die 1973 eröffnete Anlage ein vollständig neues Erscheinungsbild. Das Dach steht auf Stahlstützen und hat eine Fläche von über 1.800 Quadratmetern. Es besteht aus zwei Teilen: Ein geschlossenes Flügeldach und eine Folienkonstruktion. Letztere ist witterungs- und alterungsbeständig, UV-stabil und selbstreinigend. Das Flügeldach besteht aus einer Stahlkonstruktion mit unterseitiger Aluminiumverkleidung. Die gesamte Anlage ist barrierefrei.

Die neue Anlage wurde notwendig, weil sich das Fahrgastaufkommen am ZOB Poppenbüttel seit den 70er Jahren von damals 20.000 Fahrgastfahrten am Tag auf heute rund 60.000 Fahrgastfahrten am Tag verdreifacht hat. Bis zu 60 Busse halten hier pro Stunde.

Ulrich Sieg, Hochbahn-Vorstand für Betrieb und Infrastruktur, ist stolz auf den Preis: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung unserer Busumsteigeanlage Poppenbüttel. Dies zeigt deutlich, dass die Hochbahn mit dem Ausbau und der Modernisierung ihrer Anlagen auf dem richtigen Weg ist, den öffentlichen Nahverkehr für die Fahrgäste noch attraktiver zu gestalten.“

Bild: Hamburger Hochbahn AG

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