Eisenbahnjournal – Zughalt.de

Nachrichten aus der Welt von Bus&Bahn in Deutschland

  • Letzte Kommentare

    • rrrr
      Feine Sache... Daumen hoch...
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    • STH
      Schließe mich Georg K. an. Die Überschrift ist ziemlich falsch und stellt garnicht die eigentlichen Vorgänge richtig da. Der Klimaanlagenausfall war ein reines Nebenereigniss. Schreiben...
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    • Max
      Sie glauben wirklich, dass es in privatwirtschaftlich geführten Konzernen heute immer noch subventionierte Unternehmensbereiche gibt, die sich nicht selbst tragen können?
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    • Georg K.
      Das man so einen Schwachsinn auf zughalt lesen muss wundert mich echt. Vielleicht steht bald noch hier: Auf Grund eines Oberleitungsschadens konnte kein gekühltes Bier...
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    • Hypolyth
      Es ist richtig. Einige Bundesländer finanzieren Regiofahrzeuge oder beteiligen sich an der Instandhaltung der schrottreifen DB AG Fahrzeuge. Es wird immer alles zwei bis dreifach...
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Winfried Hermann fordert Wendlingen – Ulm zu stoppen

03.09.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Nach einer Neuberechnung soll der Kosten-Nutzen-Faktor der Neubaustrecke Wendlingen – Ulm bei lediglich 1,0 liegen. Das würde bedeuten, dass der Nutzen exakt so hoch wäre wie die Kosten. Dazu fordert Winfried Hermann (Bündnis 90 / Die Grünen), Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung des Deutschen Bundestages, das Projekt gemeinsam mit Stuttgart 21 zu stoppen.

Hermann: „Jetzt müssen Bahnchef Grube und Verkehrsminister die Reißleine ziehen, denn das Nutzen-Kosten-Verhältnis von gerade einmal 1,0 für die Neubaustrecke ist noch geschönt. Weder werden Güterzüge die Strecke mit 31 Promille Steigung befahren, noch sind 2,89 Mrd. Euro Baukosten für das Projekt realistisch. Der Nutzen der Strecke ist in Wahrheit also weitaus geringer, während die Kosten bei dieser Strecke mit einem Tunnelanteil von 51% während der Bauphase explodieren würden.“

Das zeige vor allem die Erfahrung: „Bisher hat noch jede ICE-Neubaustrecke am Ende mindestens doppelt so viel gekostet wie vor Baubeginn geplant. Ohne Neubaustrecke auch kein Stuttgart 21, denn die Projekte hängen technisch direkt miteinander zusammen. Daher müssen die Bagger in Stuttgart sofort angehalten werden.“

Deshalb gibt er zu bedenken: „Wenn der Bund jetzt nicht aussteigt, werden Steuergelder veruntreut für ein offensichtlich unwirtschaftliches Prestigeprojekt, während der Ausbau von Schienenwegen mit einem Nutzen-Kosten-Verhältnis von 3 und mehr liegenbleiben müssen.“

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