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Auch HLB will über BuRa-LfTV verhandeln

05.09.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Die Unternehmen der Hessischen Landesbahn haben der GDL ihre Bereitschaft signalisiert, ebenfalls über die Einführung eines unternehmensübergreifend gültigen Lokomotivführertarifvertrag zu verhandeln. Damit sitzen nun sechs Unternehmensgruppen am Tisch: Abellio, Arriva, Benex, HLB, Keolis und Veolia. Sie vertreten mehr als 70 Einzelunternehmen.

Die HLB hatte bislang stets erklärt, Tarifverhandlungen lediglich über den Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) zu führen. Dieser bot der GDL als Einstiegsgehalt 11 Euro pro Stunde plus Zulagen an. Das lehnte die Gewerkschaft allerdings ab und sagte, dies sei „Mindestlohn-Niveau“, über das man nicht zu verhandeln bereit seit. Die Forderung ist bei allen EVU ein Einstiegsgehalt von 17 Euro pro Stunde plus Zulagen.

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