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Acht Bieter für deutsche Arriva-Aktivitäten ausgewählt

23.09.10 (Allgemein) Autor:Sven Steinke

Laut einem Bericht der Financial Times Deutschland hat die Deutsche Bahn acht Bieter für die weiteren Verhandlungen um den Verkauf der deutschen ARRIVA-Aktivitäten ausgewählt. Die bisherigen Angebote sollen bei bis zu 400 Mio. € liegen. Unter den bietenden Unternehmen befinden sich drei Tochtergesellschaften ausländischer Staatsbahnen, darunter Keolis, Abellio und DSB (gemeinsam mit dem Finanzinvestor EQT).

Mit Veolia befindet sich nur ein nicht staatlicher Bahnkonzern auf der Liste. Bei den vier weiteren Bietern handelt es sich um Finanzinvestoren. Die Rethmann-Gruppe befindet sich nicht auf der Bieterliste, sie wurde von der Bundesregierung als Favorit gehandelt. Ursache soll das zu geringe Gebot gewesen sein. Rethmann versucht jetzt über Partner dennoch Anteile zu ergattern.

Ursprünglich sollen etwa dreißig Unternehmen ihr Interesse an ARRIVA-Deutschland bekundet haben. Aus kartellrechtlichen Gründen muss sich die Deutsche Bahn bis Ende des Jahres für einen Interessenten entscheiden, die zum Teil zu den schärfsten Rivalen zählen.

3 Responses

  1. Ich muss mal kurz was OT loswerden: Dieser „Bilderschutz“ (Rechtsklick) hält „Bilderdiebe“ oder „Contentdiebe“ nicht wirklich ab, Leser wie ich können allerdings die Suchfunktion über Rechtsklick im Kontextmenü nicht benutzen.

  2. Für die DSB und dem Finanzinvestor EQT arbeitet Herr Tobias Heinemann (Verantwortlicher des S-Bahn Chaos. Er soll bei geglückter Übernahme das Unternehmen leiten. Die Mitarbeiter von Arriva Deutschland, Metronom, Odeg, Regentalbahn sehen dieser Entwicklung besorgt entgegen.


  3. Grünschnabel
    24.09.10 um 09:52

    weiss man eigentlich etwas über die übrigen Heuschrecken = Finanzinvestoren und ihre „Berater“?

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