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Verbände im Bahnsektor sehen großen Ausbaubedarf

18.08.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Bauarbeiten müssen seinWährend Großprojekte wie Stuttgart 21 oder diverse Schnellfahrstrecken in deutschen Mittelgebirgen hochgradig umstritten sind, sieht es bei den meisten Bahnbauprojekten anders aus. Die Mehrzahl der Bahnbauprojekte wird von den Mitgliedsverbänden der Allianz pro Schiene einhellig positiv bewertet. Bei einigen weiteren gibt es zwar unterschiedliche Ansichten zur Ausgestaltung, grundsätzlich werden sie aber für notwendig gehalten.

Lediglich die Neubaustrecke Ebensfeld – Erfurt, die feste Fehmarnbeltquerung und Stuttgart 21 (inklusive der Neubaustrecke Wendlingen – Ulm) werden teilweise als „Prestigeprojekte“ abgelehnt. Ein grundsätzlicher Ausbaubedarf der Eisenbahninfrastruktur wird aber von allen 17 Mitgliedsverbänden gesehen.

Klaus-Dieter Hommel, Vorsitzender der Allianz pro Schiene und der Verkehrsgewerkschaft GDBA: „Der Schienenausbau wird von unserem Bündnis gewollt“ und „diese Zustimmung steht auf einem breiten Fundament“. Damit sei, so Hommel, „die Mär widerlegt“, Schienenprojekte würde insbesondere an vermeintlichen Bahnfreunden selbst scheitern. Hommel forderte fünf Milliarden Euro jährlich für bedarfsgerechte Investitionen in die deutsche Schiene.

Bild: Deutsche Bahn AG

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