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Stuttgarter Appell: Nachunterzeichnung für jedermann möglich

07.08.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Mittlerweile ist es für jedermann möglich, den Stuttgarter Appell nachzuunterzeichnen. Erstunterzeichner sind u.a. Sternekoch Vincent Klink und der ehemalige Daimler-Benz-Chef Edzard Reuter. Die Nachunterzeichnung ist im Internet möglich und bedarf einer gültigen eMailadresse zur Verifizierung.

www.stuttgarterappell.de

7 Responses


  1. Dr. Sabine Heiser
    07.08.10 um 15:46

    Aus architekturhistorischer Perspektive unfaßbar – wie konnte die Stuttgarter Denkmalpflege der Zerstörung eines solchen Monuments der Baukultur nichts entgegensetzen?


  2. Sybille Kleinicke
    07.08.10 um 22:42

    Sehr geehrte Frau Dr. Heiser,

    ganz einfach. Die Denkmaltschutzbehörde wurde dem Wirtschatsministerium untergeordnet. So einfach geht das in Stuttgart. Es ist zum K…..

    Ihre Sybille Kleinicke
    Parkschützerin Nr 380

  3. Ganz einfach: Bawü-Denkmalschutz sieht so aus, dass erkennbar sein muss, was nachträglich dazugekommen ist.


  4. Stefan Hennigfeld
    08.08.10 um 23:36

    Es gibt natürlich auch in Baden-Württemberg ein Urheberrecht und auch ein Denkmalschutzrecht. Allerdings waren die Richter (erstinstanzlich) der Auffassung, daß das Modernisierungsinteresse des Eigentümers (DB Station & Service GmbH) vor den Erhaltungsinteressen des geistigen Eigentümers (Paul Bonatz) bzw. dessen Erbe stehen.


  5. Linder Gisela
    23.08.10 um 18:32

    Wenn das ganze Bauvorhaben wenigstens noch einen Sinn machen würde…verkehrstechnisch ,finanziell usw.wären die Bürger (natürlich nicht alle)auch dafür und würden viele Strapazen auf sich nehmen.Selbst Kindern kann man etwas klar machen und für etwas begeistern ,wenn sie es einsehen können.Aber „stuttgart 21“ soll ja nur ein Denkmal werden für ein paar wenige……..


  6. Stefan Hennigfeld
    23.08.10 um 19:30

    Stuttgart ist ja schon „unterkellert“, es hat einen S-Bahntunnel und einen Stadtbahntunnel und beides hatte zusätzlich zum bestehenden Sackbahnhof seinen Sinn und Zweck. Unterirdische Lösungen für S- und U-Bahn gibt es auch parallel zu den Sackbahnhöfen in München und Frankfurt am Main, am Sackbahnhof Leipzig wird auch ein S-Bahntunnel gebaut. Alles Projekte, für die die Menschen Lärm in Dreck bereit sind in Kauf zu nehmen – weil es notwendig war. Auch der zweite S-Bahntunnel in München wird aufwendig, er wird Geld kosten und während der Bauzeit für Unannehmlichkeiten in der bajuwarischen Hauptstadt sorgen. Trotzdem sind das, im Gegensatz zu S21, notwendige Maßnahmen.


  7. Ruth Knüpfer
    09.09.10 um 08:51

    Wenn sich die Herren Gube, Schuster usw. so sicher sind, daß die Kosten für Stuttgart 21 nicht wesentlich höher werden, wie vorausgesagt, wäre es sinnvoll die Herren würden für eventuelle Mehrkosten für Ihr Privatvermögen haften.
    Ruth Knüpfer

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