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Stuttgart 21: Neue Fragwürdigkeiten aufgetaucht

15.08.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Im Zusammenhang mit Stuttgart 21 sind neue Fragwürdigkeiten ans Licht gekommen. Wie das Hamburger Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet, zahlt das Land Baden-Württemberg seit 2001 jedes Jahr für etwa 1,45 Millionen Zugkilometer jeweils 7 Euro an die Bahn, ohne dass diese Zugleistungen gefahren würden. Dazu kamen etwa 200 Millionen Mark für die Anschaffung neuer Züge.

Die Verkehrsleistungen seien erst notwendig, wenn der neue unterirdische Durchgangsbahnhof in Betrieb genommen sein wird. Wie das Magazin weiter berichtet, sei diese Maßnahme gemacht worden, um die „Wirtschaftlichkeit“ des umstrittenen Großprojektes zu erhöhen. Damaliger Staatssekretär im Verkehrsministerium war Stefan Mappus (CDU), heute Ministerpräsident. Dieser ließ erklären, er habe nur an den Endverhandlungen, nicht aber am Entstehungsprozess dieses Vertrages teilgenommen.

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