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Stuttgart 21: Befürworter und Gegner wollen an einen Tisch

31.08.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Befürworter und Gegner des umstrittenen Großprojektes Stuttgart 21 wollen sich schon in naher Zukunft an einen runden Tisch setzen. Das erklärten Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) und Winfried Kretschmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag. Dieses Gespräch soll ohne Vorbedingungen stattfinden und die Chancen für weiteren Dialog ausloten.

Beide Seiten sollen dabei ihre wichtigsten Anliegen, Bedenken und Befürchtungen äußern können. Es soll möglichst noch in der ersten Septemberhälfte stattfinden. Es soll ein konstruktiver Dialog entstehen, der beide Seiten faktenorientiert miteinander nach Lösungen suchen lässt.

3 Responses

  1. Die jetzt gegen Stuttgart 21 sin, sollen auch mal an die Anwohner denken. Durch den Kopfbahnhof muss der Zug doch fast die gleiche Strecke zweimal fahren. Wir haben auch schon lange Wartezeiten im Bahnhof erlebt, auch nicht angenehm. MFG


  2. Murmeltier
    31.08.10 um 11:32

    Was soll man von einem Bahnchef Grube halten, der noch nicht einmal 24 Stunden später den Bagger losschickt und den nächsten Gebäudeteil einreißen lässt, während der äußerste Flügel als halb ausgeweidete Ruine noch rumsteht. Fachgerechtes abreissen geht jedenfalls anders. Offenbar geht es nur um Provokation.

  3. Die jetzt gegen Stuttgart 21 sin, sollen auch mal an die Anwohner denken.

    Tun sie doch, wenn selbst einer der Entwickler von Stuttgart 21 öffentlich bekannt macht, dass durch die Bodenbeschaffenheiten eine Gefahr für Leid und Leben besteht, sollte man die Bauarbeiten erstmal stoppen. U-Bahnbau in Köln lässt grüßen. Man sollte noch bedenken das Stuttgart 21, Land und Stadt ziemlich viel kostet und ohne neue Schulden nicht zu stemmen sein wird. Außerdem wird die Bahn durch den neuen Bahnhof unzuverlässiger und unpünktlicher, weil der Bahnhof und die Tunnelstrecken für das heutige Verkehrsangebot gerade so ausreichend dimensioniert wurden.

    Durch den Kopfbahnhof muss der Zug doch fast die gleiche Strecke zweimal fahren.

    Dafür macht er demnächst, je nach Fahrtrichtung eine Schleife durch Tunnelstrecken über den Flughafen. Dieses Argument ist so ziemlich das ärmste, welches ich bisher von S21 Befürwortern gelesen habe.

    Wir haben auch schon lange Wartezeiten im Bahnhof erlebt, auch nicht angenehm.

    Was sich je nach Laufweg in Zukunft nicht ändern muss, die Wartezeit wird sich aufgrund des extra auf die knappe Infrastruktur zu geschnittenen Fahrplans wahrscheinlich noch verlängern.

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