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Wuppertaler Stadtwerke treten Spurwerk-NRW bei

08.07.10 (VRR) Autor:Stefan Hennigfeld

Eine Straßenbahn "besonderer Bauart" - der eiserne Lindwurm über der WupperBereits seit 2007 arbeiten neun kommunale Stadtbahnbetriebe aus Nordrhein-Westfalen im Spurwerk-NRW zusammen. Dieser Gemeinschaft treten nun auch die Wuppertaler Stadtwerke bei, die mit der Schwebebahn ebenfalls eine „Stadtbahn“ im weiteren Sinne betreiben. Die Wuppertaler Schwebebahn ist juristische betrachtet eine „Straßenbahn besonderer Bauart.“

Vor der Novelle der BOStrab in den 80er Jahren war die Anlage nach der eigens hierfür eingeführten Ergänzungsvorschrift BOSchweb zugelassen. Die Wuppertaler Stadtwerke sind seit dem 1. Juli das zehnte Unternehmen im Spurwerk. Da Stadtbahnen besonders viele Ersatzinvestitionen benötigen, treten die zusammengeschlossenen Unternehmen als Bestellerkonsortium auf. Das betrifft z.B. Rolltreppen, Aufzüge oder Fahrscheinverkaufsautomaten.

Dirk Biesenbach von der Rheinbahn ist zufrieden: „Dass diese Kooperation sich nicht lange mit Absichtserklärungen aufgehalten hat, zeigt die gemeinsame Bestellung von 86 neuen Fahrtreppen im Wert von über 20 Mio. Euro und ihr Einbau in Bochum, Bonn, Dortmund und Köln. Spurwerk NRW erzielte dadurch für seine Mitglieder eine Reduzierung der Beschaffungskosten um 24 Prozent.“

Folgende Unternehmen sind aktuell Mitglied bei Spurwerk-NRW:

  • Bogestra
  • DSW
  • DVG
  • EVAG
  • KVB
  • moBiel
  • MHVG
  • Rheinbahn
  • SWB
  • WSW

Bild: Frank Vincentz. Lizenz: CC-by-SA 3.0

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