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Tarifgemeinschaft will keinen Börsengang mehr

24.07.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Auch der ICE-T macht SorgenDie Tarifgemeinschaft Transnet/GDBA spricht sich gegen einen Börsengang der Deutschen Bahn aus. Die Gewerkschaftsvorsitzenden Kirchner und Hommel: „Wir haben derzeit im Schienenbereich wirklich wichtigere Probleme als die Suche nach weiteren Anteilseignern.“ „Nicht nur die Vorfälle der vergangenen Tage haben gezeigt, dass es an vielen Ecken und Enden brennt.“ Ein Börsengang stehe daher nicht zur Debatte.

Das ist zunächst einmal eine Umkehr insbesondere bei Transnet. Zur Erinnerung: Bundesvorsitzender der Transnet war seit 1999 Norbert Hansen. Unter seiner Führung wurde Transnet die einzige DGB-Gewerkschaft und einzige Eisenbahnergewerkschaft der Welt, die die Privatisierung der Eisenbahn unterstützt hat. Im Mai 2008 wechselte Hansen dann in den Vorstand der DBAG.

Seitdem scheint sich bei Transnet einiges bewegt zu haben. Hommel und Kirchner: „Im Zugbegleitdienst fehlt Personal und es fehlt an klaren Regeln und guter Vorbereitung auf Extremsituationen. Diese Themen müssen jetzt angegangen werden.“ „Die Beschäftigten in den Werken gehen mittlerweile auf dem Zahnfleisch.“

Außerdem solle über noch einmal über die ausreichende Finanzierung des Verkehrsträgers Schiene gesprochen werden. Insbesondere die ab 2011 vorgesehene Dividende für den Bundeshaushalt solle auf den Prüfstand gestellt werden. Das Geld würde viel dringender „für gutes Personal und gutes Material“ benötigt.

Bild: Deutsche Bahn AG

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