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AKN-Strecke soll mit GVFG-Mitteln elektrifiziert werden

15.06.10 (Allgemein) Autor:Sven Steinke

Das Land Schleswig-Holstein möchte die Strecke zwischen Hamburg-Eidelstedt und Kaltenkirchen über das Gemeindeverkehrsfinanzierungs-gesetz elektrifizieren. Dadurch würde der Bund einen Teil der 50 Millionen Euro Investition übernehmen. Die Arbeiten zur Elektrifizierung könnten 2016 beginnen und zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 fertiggestellt sein. Bis Ende 2013 soll außerdem der zweigleisige Ausbau abgeschlossen sein. Die Elektrifizierung ist die Vorraussetzung um ganztägig zum Hamburger Hauptbahnhof fahren zu können und eine S-Bahn nach Kaltenkirchen zu realisieren.

4 Responses

  1. und wie geht es dann von Kaltenkirchen in Richtung Neumünster weiter? Muss man dann in Kaltenkirchen in eine „Diesel-Kiste“ umsteigen?


  2. M. Harder
    19.06.10 um 11:56

    In Kaltenkirchen dürfte umsteigen angesagt sein, was aber am selben Bahnsteig kein Problem sein sollte. Sinnvollerweise könnte man die Restline der A1 mit der A3 verknüpfen. Die Triebwagen könnten dann von Neumünster über Ulzburg nach Barmstedt fahren. Ursprünglich gab es sogar Pläne, alle AKN-Strecken zu elektrifizieren. Die A2 wird einer U-Bahnverlängerung weichen, wenn das finanzierbar ist.


  3. F. Ludwig
    21.06.10 um 20:28

    Dass die U-Bahn nochmals verlängert wird, kann ich mir kaum vorstellen. Dafür war das Jahrhundertprojekt in Norderstedt ein viel zu großer Aufwand. Eher wäre es möglich, dass man die A2 elektrifiert, die paar Bahnübergänge verschwinen lässt und mit dem Hybrid-Zügen der AKN oder S-Bahn-Kurzzügen dort fährt. Der Umstieg ist dort ja nie das Problem, aber Eidelstedt als Knotenpunkt ist nicht haltbar. Man wird warten müssen, wie sich das ganze entwickelt, aber wenn es keine Elektrifizierung gibt bis 2017 braucht man neue Dieseltriebwagen, wohl kaum günstiger – im Gegenteil.


  4. M. Harder
    25.06.10 um 19:22

    Die mögliche Verlängerung der U-Bahn ist baulich bereits vorbereitet. Die bestehende Trasse der A 2 könnte vermutlich weitgehend unverändert genutzt werden. Von den Kosten her ist das also mit den vorherigen Ausbauten gar nicht zu vergleichen. Würde die AKN ihre jetzigen Triebwagen abschaffen, blieben nur die vier VTA übrig, die für die A 2 angeschafft wurden: Reserven bei Ausfällen usw. gleich Null.

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