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Niedersachsen legt Protest gegen Arriva-Übernahme ein

30.05.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Das niedersächsische Wirtschafts- und Verkehrsministerium um Minister Jörg Bode (FDP) wird der EU-Kommission Bedenken gegen die Arriva-Übernahme durch die Deutsche Bahn AG mitteilen. Das berichtet die Wirtschaftswoche. Die Kommission muß die Übernahme genehmigen. Deshalb hat Bahnchef Grube bereits in Aussicht gestellt, die Deutschland-Aktivitäten nach der Übernahme zu verkaufen. Das gilt aber zunächst nur für das Bahngeschäft, Arrivas Busaktivitäten will er behalten.

Arriva ist der größte Zukauf in der Geschichte der Deutschen Bahn AG. Schon vor einigen Wochen tauchten Gerüchte auf, daß die Übernahme unseriös kalkuliert sein könnte. Man verhindert aber, daß die französische Staatsbahn SNCF einen Fuß in das Unternehmen kriegt. Mit Übernahme der Schulden soll die Übernahme etwa 2,7 Milliarden Euro kosten.

Bild: Fabian Schuler. Lizenz: CC-by-SA 3.0

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